Mit der Beobachtungsstelle „Gewalt gegen Frauen“ reagierte Frankreich auf die steigende Zahl an Femiziden. Die Einrichtung soll vor Übergriffen schützen und aufklären. Doch der Corona-Lockdown verschärfte zuletzt wieder die Situation von Frauen.
Kranke werden auf der Iberischen Halbinsel nicht mehr als Kriminelle verfolgt. Die Liberalisierung erweist sich als erfolgreicher Weg: Besonders unter Jugendlichen ging der Drogenkonsum zurück.
Der Mensch verursacht massives Artensterben und die Landwirtschaft trägt ihren Teil dazu bei. Ein Umlenken ist noch möglich, fordert aber elementare Veränderungen, großflächigen Einsatz und neue Methoden.
Verschwörungsrhetorik für den Wahlkampf: Frankreichs Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen gibt Ausländern in den Vororten die Schuld für Corona. In Sozialen Medien soll diese Diskriminierung geblockt werden, fordern Initiativen.
Erst Fußgänger:innen und Fahrradfaher:innen, zum Schluss die Autos: Brüssels Verkehrshierarchie steht Kopf – zumindest für eine dreimonatige Testphase. Ob das positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, wird sich zeigen.
Kommt es oder nicht? Die Linkskoalition hat sich wohl auf einen Kompromiss für ein Grundeinkommen geeinigt. Es soll auch die schlimmsten Folgen der Krise für die Bevölkerung abfedern.
Schwedischer Sonderweg: Stockholms Krisenmanagement wird skeptisch beäugt. Die rot-grüne Minderheitsregierung hört bisher auf ihren „Staatsepidemiologen“ und setzt auf Eigenverantwortung.
Dialoge führen, Ideen notieren: Ein Projekt in Österreichs Hauptstadt integrierte bei den Umbauplänen der Mariahilfer Straße die Anregungen der Bürger:innen.
Gleiche Arbeit, gleiches Geld – unabhängig vom Geschlecht? Das ist eher die Ausnahme als die Regel. Eine solche Ausnahme ist Island: Dort verpflichtet der „Equal Pay Act“ Unternehmen zu einer gleichwertigen Bezahlung von Frauen und Männern. Bei Zuwiderhandlung folgen Strafgebühren.
Individualmotoren verursachen in Großstädten Gehörschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck – und auch medizinische Kosten, für die alle aufkommen. Estlands Hauptstadt Tallinn zeigt eine Alternative.
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