Über vier Tage ging das Festival für deutsche Filme. 51 Filmbeiträge in diversen Kategorien liefen über die Leinwände des Cineworlds Lünen. 8000 Besucher kamen und neun Filme gingen mit Auszeichnungen.
Vier Tage sind bereits um bei der Duisburger Filmwoche. Am Donnerstag beherrschte das Thema Jugend sowohl die Leinwand als auch die Diskussionen.
In Bruckhausen, etwa neun Kilometer vom Dellplatz entfernt, dem Festivalzentrum der Duisburger Filmwoche, liegt eine Siedlung, über der die Abrissbirne wie ein Damoklesschwert hängt. 175 Häuser sollen dort abgerissen werden, um einen „Grüngürtel“ zwischen dem einstigen Vorzeigestadtteil Bruckhausen und den Thyssen-Krupp-Werken zu schaffen.
„Patriotismus? Nein danke!“, heißt es alle zwei Jahre wieder, wenn Schwarz-Rot-Gold die Straßen während einer Fußballmeisterschaft dominiert. Ein wenig Lokalpatriotismus dagegen wird größtenteils mit Wohlwollen betrachtet, so auch bei der Aktion „20 blicke, 20 Sek. meine Stadt“.
Das schwul-lesbische Filmfest „Homochrom“ findet kurz hintereinander in Köln (19.-21.10.) und Dortmund (26.-28.10.) statt. Ein gutes Dutzend Filme zeigt das Festival, das im letzten Jahr gegründet wurde und nun in die zweite Runde geht. Neben Independent-Filmen und Szenehits wie der Fortsetzung zu „Bear City“ sind hier auch Filmemacher aus dem Mainstream anzutreffen.
Vom 14.9.-22.9. feiert das türkische Film Fest Ruhr seine zweite Auflage. Neben der Verbreitung des türkischen Autorenfilms will man auch eine Plattform der Interkultur im Ruhrgebiet werden.
Während Fußballdeutschland pausiert, verwandelt sich der Signal Iduna Park in Dortmund noch bis zum 19. August jeden Abend in ein gigantisches Open-Air-Kino mit vielseitigem Programm.
Vom 22. bis zum 25. November begeht man im Bochumer Endstation-Kino am Bf. Langendreer einen Jubiläumsakt: Zum 20. Mal heißt es dann „Blicke aus dem Ruhrgebiet“. Passend dazu wurde ein untypischer Sonderwettbewerb ausgerufen.
Die diesjährigen 58. Internationalen Kurzfilmtage überzeugten mit der Retrospektive „Mavericks, Mouvements, Manifestos“ und aktuellen Dokumentarfilmen.
Für zwei satte Stunden konnte man in Oberhausen von der heilen Filmwelt NRW träumen. Fünf Werke entführten in die kreativen Universen des Nachwuchses und vermittelten den Eindruck, dass man sich um den Filmstandort NRW keine Sorgen machen müsste.
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