Der letzte Krupp fügte sich nicht ganz harmonisch in die Familiendynastie ein, unterhielt dafür aber die Republik. In Essen gabs nun die Deutschlandpremiere des neuen Films über „Herr von Bohlen“.
Normalerweise finden Filmgespräche in großen und kleinen Lichtspielhäusern statt – Antoinette Beumer und Marnie Blok bringen Filmkunst dahin wo sie keiner vermutet, nämlich in die JVA Gelsenkirchen. Ein Foyerbesuch der etwas anderen Art.
Kai Gottlob erhielt für das Filmforum Duisburg einen Sonderpreis für sein Engagement für Flüchtlingskinder.
Jürgen Domian ist der bekannteste Radio-Talker der Republik. Zur Deutschland-Premiere eines Dokumentarfilms über ihn wurde auch wieder tüchtig geplaudert.
Mit „Der Weg nach Aleppo“ hat der kurdisch-stämmige Regisseur Shiar Abdi einen Nerv getroffen: Der packende Spielfilm spielt nicht nur im syrischen Bürgerkrieg, sondern wurde auch vor Ort gedreht. Zur Filmvorführung im Endstation Kino war auch Hauptdarsteller Roni Shamilian da und erntete Dank für das mutige Projekt.
Investitionen in große Landmassen sind bei Finanzinvestoren in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Welche unrühmliche Konsequenzen dieser Trend hat zeigt der Film „Landraub – Die globale Jagd nach Ackerland“.
Die Nordstadt – quasi als Neukölln des Ruhrgebiets ist das Viertel inzwischen über die Grenzen Dortmunds hinaus bekannt. Die prekäre Situation der Sinti und Roma dort zeigt der Film „Vom Traum zur Realität“. Das SweetSixteen zeigte den Film und lud zum anschließenden Filmgespräch ein. Ein Film-Abend der besonderen Art.
In der Lichtburg war mal wieder Premierenzeit. Der auf wahren Begegbenheiten basierende Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ wurde unter Anwesenheit prominenter Publikumsbesuch in Essen gezeigt.
Sich mit rechtsesoterischen Verschwörungstheoretikern wie Axel Stoll auseiander zu setzen, ist ein heißes Eisen – Sebastian Bartoschek und Alexander Waschkau haben es trotzdem gewagt. „Ein Interview mit Dr. Stoll" gibt Einblick in den Wahnwitz, und hält dem Irrsinn die Wissenschaft entgegen.
Schöne neue Digitalwelt? Oder eine Ära, die uns durch Informations- und Reizüberflutung an die Grenzen unserer Wahrnehmungskapazität und damit in den Wahnsinn treibt? Ein Film über den Philosophen Byung-Chul Han bezieht Stellung.
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