Da hat Dieter Hildebrandt den RuhrHOCHdeutsch-Machern einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Was ist eigentlich lustig daran, wenn andere sich aufregen? In die Luft gehen? Sich echauffieren? Ihrer Wut freien Lauf lassen, bis die Halsschlagader schwillt? An der Befreiung von unterdrückten Ängsten, wie Papa Freud meinte, kann es kaum liegen.
Während in Dortmund ein Spiegelzelt aufgebaut worden ist, in dem „RuhrHOCHdeutsch“ gesprochen wird, hat man am Kemnader See bei Bochum-Witten eine Zeltstadt errichtet: Vom 16. August bis zum 1. September geht es beim Zeltfestival Ruhr rund.
Immer wieder ... montags geht es rund im Dortmunder Spiegelzelt, das nun am Steinernen Turm in der Nähe der U-Bahn-Station Westfalenhalle aufgebaut wurde, um bis Mitte Oktober das „RuhrHOCHdeutsch“-Festival zu präsentieren. Ende Juni gestartet dürfen wir uns auf einen abwechslungsreichen Sommer freuen, einen, in dem es was zu lachen, zu griemeln und zu genießen gibt.
Wenn anderswo langsam, aber sicher die Sommersonnen-Ruhe einkehrt, geht es in Dortmund erst richtig los: Am 27. Juni startet im Spiegelzelt das „Ruhrhochdeutsch“-Festival – und zwar an einem neuen Platz, am Steinernen Turm in der Nähe der U-Bahn-Station Westfalenhalle (da gibt es den A4- und den D2-Parkplatz).
Er ist der Schwiegermutter-Typ: Picobello sieht er aus mit seinem gut sitzenden Anzug und dem weißen Hemd. Bodo Wartke kann sich nach eigenen Angaben trotzdem extrem dämlich verhalten. Schuld daran sind die Testosteron-Schübe, in deren Verlauf er Frauen mit den Worten anbaggert: „Ich werde heute Nacht am besten bei dir wohnen, glaub mir, das wird sich für uns beide lohnen, Baby, vor allem für dich, zweifelsohne ...“.
Es gibt nur ganz wenige Künstler, die die inflationär gebrauchte Bezeichnung Kult verdienen. Zu diesen seltenen Exemplaren gehört Fil. Der als Philip Tägert in Berlin geborene und dort im Märkischen Viertel aufgewachsene Comedian, Comic-Zeichner, Ex-Punk, Handpuppenspieler, Sänger und Songwriter entzieht sich den üblichen Kriterien des Showbiz.
Während ein kalter Märzwind durch die Straßen fegt, träumt Anna Depenbusch von der Sommerfrische. Wie sie das macht? Ganz einfach: Sie bastelt sich mit Hilfe einer Hawaii-Tapete einen „Sommer aus Papier“. Der lässt sich überallhin mitnehmen, genau wie ihre Ukulele, die nicht so sperrig ist wie ihr geliebtes Klavier.
Er ist smart, souverän und keiner von denen, die Gags bei anderen klauen: Florian Schroeder ist „Offen für alles und nicht ganz dicht“, so der Titel seines Programms, mit dem er am 17.2. im Stratmanns Theater in Essen auftritt. Aber was heißt schon auftreten?
Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon gehen die Humorarbeiter in die Vollen: Pause machen gilt nicht. Verzweifelt sein kann schließlich jeder. Lustig ist viel schwerer. Vor allem dann, wenn man sich nicht mit blöden Witzen abspeisen lässt, sondern von den Spaßmachern erwartet, dass sie überdies die kleinen grauen Zellen in Bewegung setzen.
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