Es hätte alles so schön werden können. Die Einleitung für die abschließende Kolumne zur Frauen-WM war im Kopf längst geschrieben: „Gary Linekers berühmter Ausspruch gilt auch bei den Frauen: ‚Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach...
Ausnahmezustand beim Klavierfestival. Der Konzertflügel, dessen Hersteller man sponsorenfreundlich stets ins Programmheft einträgt, ist kaum zu sehen. Chick Corea, der an Elektropiano und Keyboard steht, spielt mit seiner legendären Formation „Return to Forever“ gerade die einzige Zugabe des Abends – und was für eine.
Kennen Sie das auch? Man sitzt in einer Gastwirtschaft und bekommt bei seiner Bestellung den Überdruss und die Ungeduld der Kellnerin mit voller Breitseite zu spüren. Die Gäste scheinen der Bedienung nur noch auf den Senkel zu gehen. Das ist der emotionale Horizont, auf dem die Rabtaldirndl ihrem Publikum begegnen.
Die Queerkünstlerin Peaches bringt am 1. Juli ihre Show „DJ Extravaganza“ auf die Bühne im Schauspiel Köln – Ein Stimmungsbericht.
Im Interview mit trailer sprach sie über Campkultur, ihre Liebe zum Theater und Lady Gaga.
Ein Malheur ist geschehen. Die beiden Angestellten einer Videothek in Michel Gondrys Film „Be kind Rewind“ stellen fest, das etliche Videobänder mit Filmklassikern aus Versehen gelöscht wurden. Kurzerhand drehen sie die Filme mit der eigenen Kamera nach und bieten sie als teure schwedische Kopien an.
Die Atmosphäre der Kölner Philharmonie ist nicht die einer durchschnittlichen Konzertlocation. Teppichboden statt Bierlachen auf PVC, freundliche Frauen in blauen Jacketts statt Muskel bepackte Türsteher und jeder bekommt den Platz, der ihm zugewiesen wird oder den er sich im Vorfeld ausgesucht hat.
Eine Totenmesse, die nicht der Toten gedenkt, sondern die Leidtragenden selig preist, das ist Johannes Brahms 1866 mit „Ein Deutsches Requiem“ gelungen. Daraus ein meisterhaftes Ballett zu machen, das zudem auf klassische Posen und Formen verzichtet, das gelang jetzt Choreograf Martin Schläpfer in Düsseldorf.
Wir nähern uns unaufhaltsam der Gleichberechtigung. Die bisherigen Gruppenspiele der Frauenfußball-WM boten ungefähr den gleichen Unterhaltungswert wie das übliche Vorrunden-Vorgeplänkel bei den Männerturnieren. Nervosität, Hektik und ein überschaubares spielerisches Niveau bestimmten das Bild.
Maurice Béjart, das ist ein Name, ohne den der Moderne Tanz nicht denkbar wäre. Vor vier Jahren starb der Meister, sein Ballet Lausanne arbeitet weiter unter der künstlerischen Leitung von Gil Roman.
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