„Was, Frauenfußball-WM? Is’ doch schon wieder fast ’ne Woche her.“ Geben Sie’s ruhig zu, so oder ähnlich haben Sie auf die Überschrift dieses Beitrags reagiert. Sind ja schließlich höchst schnelllebige Zeiten. Und außerdem spielt schon wieder Schalke gegen den BVB.
Am Ende herrscht grausiges Schweigen, wenn der Kannibale von Rotenburg in völliger Dunkelheit mit seinem Opfer diskutiert. Hermann Schmidt-Rahmers Inszenierung ließ den Schluss von Elfriede Jelineks „Rechnitz (Ein Würgeengel)“ unangetastet und sorgte so in Düsseldorf für einen Skandal.
edes Mal die Hütte voll, was kann man sich in Oper und Schauspiel da noch wünschen? Neun Gastspiele international renommierter Tanz-Kompanien holte Hanna Koller in der letzten Spielzeit für die Kölner Bühnen an den Rhein, darunter...
Gut zwei Jahre ist es her, da gaben Regisseurin Annette Wolf und Ausstatterin Lena Brexendorff an der Hagener Oper ihren Einstand und landeten mit Rossinis „La Cenerentola“ prompt einen Coup.
Bildungsreisen führten gern mal gen Italien, ganz berühmte Visiten verknüpfen sich mit dem Namen Goethe und denen der Familie Mozart. Auch Mendelssohn reiste in das Land, in dem alle Pizzabäcker angeblich so schön singen können.
Zugegeben, manchmal ist der Titel dieser Kolumne irreführend. Denn was in diesen Zeilen Monat für Monat unter dem Label „Unterhaltungsmusik“ besprochen wird, ist ja meistens erst dann interessant, wenn es über die kulturindustrielle Klebrigkeit hinausgeht.
Auf der Emsländischen Freilichtbühne Meppen steht der Musical-Klassiker „Anything Goes“ auf dem Programm. Das begeisterungsfähige Publikum von Deutschlands meistbesuchter (unüberdachter) Freilichtbühne gerät schon bei der Ouvertüre in Mitklatsch-Laune.
Am Anfang jeder ernsthaften Themenausstellung steht die Feststellung wiederkehrender Sachverhalte. Derzeit wenden sich (jedenfalls) drei Ausstellungen der zeitgenössischen Skulptur zu und gehen ihren spezifischen Phänomenen nach.
Die Bonner Krisenspezialkräfte Fritz und Hermann erklären in ihrem neuen Programm "Oberwasser" einmal mehr auf vergnügliche Weise die Welt.
„Wir müssen überzeugen, und dafür haben wir jetzt ein Gesicht“, meint Jörg Jung von der Initiative Mut zur Kultur, zum Abschluss der 1. Kölner Tanzkonferenz. Es gibt auch ein Leben nach der Katastrophe, so könnte man die Situation des Tanzes in Köln nach dem Scheitern aller Tanzhauspläne beschreiben. Und für dieses Leben hat die Szene nun ein Gesicht gefunden.
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