Seit Jahren scheint es, dass sich die Dance- und Elektro-Szene NRWs nahezu ausschließlich in Düsseldorf und Köln abspielen würde. Dabei hat sich unter dem Radar der Öffentlichkeit im Ruhrgebiet eine Struktur etabliert, die nicht nur Erfolge vorzuweisen hat, sondern auch noch kreativ neue Wege geht.
In Moers haben Wandlungen seit jeher Programm. Nicht zufällig verbinden viele mit dem moers festival den kontroversen Ausdruck „Avantgarde“.
Am Sonntagabend ging ein Raunen durch die Zeltstadt in Moers. Zum 40. Jubiläum des Jazz-Festivals gab es einen Überraschungsgast. Der legendäre amerikanische Musiker Ornette Coleman gab sein Konzert im Festivalzelt. Sein Kommen war bis zu seinem Eintreffen in Deutschland am Samstagabend geheim gehalten worden.
Eine Aura der Kraft und Vitalität umgibt sie. Die Muskeln glänzen im Scheinwerferlicht und bilden einen eindrucksvollen Kontrast zu den zerbrechlichen Beinen, auf denen sich die Tänzer nur mit Hilfe von Krücken bewegen können.
Das achte Mal schon, vom 22. bis 26. Juni: an 5 Tagen, in 15 Locations, mit 46 Shows von 100 Acts. Der Eigenanspruch als „Trendsetter zwischen großen Namen und spannenden Newcomern aktueller Pop- und Clubkultur“ zu vermitteln, wird nach wie vor hoch gehalten.
Cio-Cio-San hat sich herausgeputzt. Sie will sich unterscheiden von den billigen, Kaugummi kauenden Huren in kurzem Rock und langen Plateau-Stiefeln, die in Wahrheit ihre Kolleginnen sind.
Im Mai hat die Stadt Köln in einer Studie die interkulturellen und internationalen Veranstaltungen der Kommune untersuchen lassen. Nicht weiter überraschend kam dabei heraus, dass die Herkunftsländer der in der Stadt lebenden Migranten, aber auch die asiatische und afrikanische Kultur unterrepräsentiert sind.
In der Landwirtschaft nennt man sie Subventionen. In der Kultur spricht man von Fördermitteln. Beide meinen das Gleiche: Öffentliche Gelder aus dem Steuersäckel.
„Brutale Bluttat in Leipzig! Asozialer ersticht Frau. Kind bleibt allein zurück.“ – So würde die Boulevardpresse heute den Mord (vor-)verurteilen, den Johann Christian Woyzeck vor fast 200 Jahren beging.
Wir Musikschreiber hassen den Festivalsommer. Der Sound auf den Open-Air-Bühnen ist in der Regel breiig, man muss für jede Kleinigkeit anstehen und zusätzlich leidet unsere vornehme Konzertraum-Blässe.
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