Kultur in NRW.

Der Wahrheit näher?

Plaudern mit Reinhard Goebel verändert den Blick - Klassik in NRW 05/11

Reinhard Goebel geht es gut. Ihm geht es so wie aktuell den Grünen. Der einstige Geiger und Gründer der „Musica antiqua Köln“, ein Pionier der Alte Musik-Bewegung, bringt es auf den Punkt: „Während man in Gründungszeiten von „Musica antiqua“ schnöde auf das Gekratze herabgeschaut hat, arbeiten sich heute große Sinfonieorchester an dieses Repertoire heran.

Unverwechselbarer Ton mit vielen Nuancen

Der „Da Vinci Code“ ist bekannt, jetzt kommt „Der Richling Code“. Der Kabarettist Mathias Richling gastiert damit im Opernhaus - Portrait 05/11

Es ist sein 35. Programm und wie jedes davor, sein bestes. „Der Richling Code“ ist „mein spezielles satirisches Verfahren, die Rätsel, die uns die Politik aufgibt, zu entschlüsseln. Satire ist also zunächst einmal Entschlüsselung von Fakten...

Fernweh ade

Der Jazz blüht Ende Mai an der Itter - Imrpovisierte Musik in NRW 05/11

Die Jazzszene NRW hat einiges zu bieten, das ist keine neue Botschaft. Aber ein Festival ganz auf heimische Kräfte zu konzentrieren und prominente Gäste einzuladen, das könnte als Spezialität der Hildener Jazztage ausgelegt werden.

Wir wollen die Parallelen zum außerfußballerischen Geschehen nicht überstrapazieren, aber es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass Schwarz und Gelb alles andere als die angesagten Farben der Saison darstellen. Ihre Kombination ist Sinnbild einer Bundesregierung zum Abgewöhnen – und einer überholten, radioaktiv kontaminierten Form der Energieerzeugung, die der Chef des Dortmunder Sponsors Evonik offenbar immer noch gut findet.

Das Ende von Vizekusen?

Ballspiel 04/11

Der Fußballfan ist im Allgemeinen auch Statistiker. Frei nach Nick Hornby: Wo andere Leute Meinungen haben, hat er Listen. Und die sagen ihm, dass es in dieser Bundesligasaison voraussichtlich einen Zieleinlauf geben wird, den wir vor genau neun Jahren schon einmal hatten: Borussia Dortmund vor Bayer Leverkusen und Bayern München.

Im Regenschatten der großen Bühnen

Gute Musik und schlechtes Wetter sorgten für überfüllte Kneipen - Bochum Total 08/09

Bochum Total wäre „beinahe abgesoffen“, so Festivalleiter Marcus Gloria. Ein vergleichbares Unwetter wie am Donnerstag und Freitag gab es in den 24 Jahren des größten Umsonst und Draußen-Festivals des Landes noch nie. Einige Konzerte mussten sogar abgebrochen und abgesagt werden. Wenigstens der Auftritt von Culcha Candela am Freitagabend konnte sturmfrei über die 1Live-Bühne gehen.

„Bochum Total will etwas an das Ruhrgebiet zurückgeben“

Festivalmacher Marcus Gloria über 25 mal Bochum Total, Kulturförderung im Ruhrgebiet und seine Lieblingsbands - Bochum Total 07/10

trailer: Herr Gloria, Bochum Total jährt sich 2010 zum 25. Mal. Was ist zum Jubiläum geplant?
Marcus Gloria:
Das 25. Jubiläum ist das Jubiläum, und obwohl es ein Jubiläum ist, werden jetzt aber nicht die alten Leichen aus dem Keller gekramt und wir lassen deshalb Bands, die vor 24 oder 25 Jahren mal wichtig waren, auftreten. Das ersparen wir uns, den Bands und dem Publikum.

Helden über den Tag hinaus

Zum 25. Mal beweist sich Bochum Total als Talentschmiede - Bochum Total 07/10

Eigentlich hat Bochum Total keine Werbung nötig. Denn die beste Werbung produziert es selber. Immer wenn es Mitte Juli im „Großraum Bochum zu Verkehrsstörungen wegen einer Musikveranstaltung“ kommt, ist das Festival in der Mitte des Ruhrgebiets der Verursacher. So bekommt auch der verschnarchteste Ruhrie mit, dass die Zeit für die Fahrt in Richtung Bochum gekommen ist.

Wild, sperrig und sanft

Ob als Musiker oder als Maler, er passt in keine Schublade: Peter Brötzmann lässt sich im April (wiedermal) neu entdecken - Portrait 04/11

„Ich habe nun mal das Image, und das werde ich auch in diesem Leben nicht mehr los, ein lauter und aggressiver Spieler zu sein. Das stimmt ja auch zum Teil. Und ich liebe es wirklich, wenn es klingt und brummt und vibriert. Dies ist allerdings nur eine Facette der ganzen Geschichte: Selbst dann, wenn man sich meine frühen Aufnahmen anhört, wird man feststellen, dass man da auch durchaus andere Seiten finden kann."

Fatzer’s coming home

Erste Mülheimer Fatzer Tage im Ringlokschuppen - Theater in NRW 04/11

Vier Soldaten desertieren aus der Armee und schlagen sich nach Mülheim an der Ruhr durch. Sie hoffen auf einen Aufstand, brauchen was zu essen und sind zur Solidarität gezwungen. Unterschlupf finden sie bei der Frau eines der Soldaten. Doch einer hat seinen eigenen Kopf: Fatzer geht nicht nur mit der Frau ins Bett, er ist auch notorisch unzuverlässig und hemmungslos egoistisch – bis ihn seine Freunde totschlagen.

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