Von Olaf Weiden „Keiner schlafe“, so ermahnt der unbekannte Prinz das Volk in Puccinis „Turandot“, diesmal in der Oper Essen. Der Tenor singt nicht schlecht, und es schläft auch keiner im Publikum. Die Öhrchen sind gespitzt.
Natürlich, der Besuch der Ausstellung der Gemälde von Claude Monet ist ein Muss. Zu lange waren seine Bilder hier nicht mehr ausgestellt, zu bedeutend ist sein Beitrag zur Weltgeschichte der Malerei. Eindrucksvoll sind diese Werke ohnehin.
Der VfL Bochum kann seinen Teil dazu beitragen, dass die Fußballsaison 2010/2011 aus Pott-Sicht nahtlos an die sportlichen Ruhrfestspiele andockt. Am kommenden Sonntag geht es im Heimspiel gegen Duisburg um die Qualifikation für die Relegationsspiele.
Bayer Leverkusen läuft Gefahr, auch noch seinen Titel „Vizekusen“ zu verlieren. Ein Trainertausch vor dem letzten Spieltag wäre die Lösung...
Wenn sie mit ihrem ein wenig existentialistisch anmutenden Charisma ans Mikrofon tritt und mit ihrer unaufgeregt-eindringlichen Stimme ihre Songs interpretiert, dann fühlt man sich sofort in die Zeiten rauchgeschwängerter, schummriger Jazz-Keller zurückversetzt, in denen die Musik zum Lebenselexier wurde.
Das Alte Pfandhaus ist als Jazzbühne ein sehr ungewöhnlicher Ort. Es fängt damit an, dass es eigentlich keine Bühne gibt. Die einstige Versteigerungshalle gleicht einem Mini-Amphitheater, und das birgt auch die imposanteste Qualität dieser Spielstätte, von der Publikum und Künstler zu gleichen Teilen profitieren.
Ein holländischer Drogenexperte, ein Wiener Privatagnostiker und ein passionierter Autoradiohörer aus Hessen sind die Gewinner des 17. Prix Pantheon.
Geschafft! Der BVB Dortmund ist zum 7. Mal Deutscher Meister. Hausbesitzer streichen die Fassaden Ihrer Immobilien in den Vereinsfahnen. Fans lassen sich das Konterfei des Trainers auf den Rücken tätowieren. Ist das alles nachzuvollziehen?
Zugegebenermaßen ist rein rechnerisch noch nichts entschieden. Gewinnt Bayer Leverkusen alle drei verbleibenden Spiele und verliert der BVB gleichzeitig zwei Spiele, könnte die Werksmannschaft der Firma, die Aspirin und Heroin zur Marktreife führte, doch noch die Meisterschaft für sich entscheiden.
Zwei asiatische Männer laufen durch einen Wald. Der eine, leicht bekleidet, ist mit einer Leine gefesselt, der andere trägt eine schwarze Fahne. Beide tragen Masken, Nasen-Prothesen, einen goldenen Maulkorb, die Szenerie ist undefinierbar, der Wald ebenso. Schnitt...
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