Auch dieses Jahr hat BB-Promotion wieder drei international erfolgreiche „Shows“ zum Sommerfestival in die Kölner Philharmonie eingeladen. Den Anfang macht die Oper „Porgy and Bess“ (16.-25.7.), die eigentlich ein Musical werden sollte. Denn nach dem Erfolg des Romans und Bühnenstücks „Porgy“ hatte der Broadway schon seine Fühler ausgestreckt.
Was ein Genie ist, darüber ist sich selbst Wikipedia nicht einig. In der Kunst wird Neo Rauch derzeit als Maler-Genie gefeiert. Viele, die mit seinen postsozialistischen Tableaux wenig anfangen können, werden das anders sehen. Im Tanz wagt sich bislang niemand, einen Tänzer oder Choreografen als Genie zu bezeichnen.
Diskussionen um den Niedergang des Klassikpublikums flammen immer wieder auf, das Jammern um die fehlende musikalische Ausbildung der heutigen Jugend ist groß, verschiedene plakative und repräsentative Aktionen von politischen Parteien und von Musik-Vermarktern wurden gestartet.
Wer mit „Woyzeck“ von Georg Büchner seine erste Spielzeit eröffnet, geht gleich aufs Ganze. Kein Herumkritteln an der Politik der Banken, an der Verarmung der Bevölkerung, an Migrationsproblemen. Büchners Stück- Fragment setzt den Menschen als leidende Kreatur an sich in Szene.
Von Thomas Hirsch Bei aller inflationären Ausstellungsmacherei: Es gibt sie noch, die Wiederentdeckungen in der Kultur, auch in der älteren Kunst. Ein Beispiel dafür ist die prachtvoll inszenierte Ausstellung mit dem Maler Hans von Aachen im Suermondt-Ludwig-Museum. Dass Hans von Aachen (1552-1615) in weiteren Kreisen kaum bekannt ist, mag daran liegen, dass er eigentlich kein Neuerer ist.
So viele waren es schon lange nicht mehr. 154 Dramen musste die Jury des Mülheimer Stücke-Festivals in diesem Jahr sichten. Schafften es in den letzten Jahrgängen selten mehr als 125-140 Autoren in die Auswahl, so dürfte diesmal vor allem die Krise viele angespornt haben. „Trendmäßig kann man von einer Repolitisierung der Dramatik sprechen, es gibt kaum noch private Familienstücke“, sagt der Sprecher der Auswahljury Wolfgang Kralicek.
Wer in den letzten fünfzehn Jahren im Ruhrgebiet ausgegangen ist, der dürfte Thomas Geier schon...
Schön, dass die Welt Platz hat für ganz schrille Typen. Erika Stucky, Performance- Künstlerin mit Schwerpunkt Musik, fühlt sich zwischen den wilden Bergen im Wallis wohl – eine Heidi des 21. Jahrhunderts. Mit Mensch und Tier lebt sie hier in Harmonie – zumindest lässt sie sich mit Ziegen an ihrer Seite abbilden.
Das Wunderbare der Ausstellung „Le grand geste!“ sind die riesigen Gemälde von Georges Mathieu und Jackson Pollock, die im museum kunst palast großzügig präsentiert sind, sowie einige „Amerikaner“, die man hierzulande nur selten sieht...
Auf der Bühne aber strahlt sie weiter. Und seitdem die Lizenzbedingungen für Bühnen- und Kostümbild erloschen sind, wagt man sich auch schon mal an optisch ungewöhnliche Interpretationen, wie jetzt Regisseur Peter Hailer und seine Kostüm- und Bühnenbildner (Uta Meenen, Ettienne Pluss) am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier.
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