Ohrenbetäubender Lärm und die völlige Reizüberflutung der Augen. Wie ein Gladiator im römischen Kolosseum kommt sich der Besucher vor, eigentlich fehlen nur noch die Löwen.
„Imperium“, „Industriedynastie“ und nun „Mythos“ – das Ruhr Museum Essen zeigt mit „Mythos Krupp“ eine 200jährige Ruhrgebietssaga über die Industriefamilie. Samstag eröffnete die Ausstellung, sie läuft bis zum 4.11.
Bunt geht die Welt zugrunde, wenn es nicht Künstler sind, die sie genauso bunt wieder erretten.
Der Titel der Ausstellung von Michael Schmidt im Museum Morsbroich spricht viele Lesarten an – die Ausstellung „Lebensmittel“ handelt von Leben in funktionalisierter Form, und es geht um unser Leben, selbst wenn dies so nicht auf den Fotografien zu erkennen ist.
Eine überaus vergnügliche Reise in den Tod bietet die Ludwig Galerie im Schloss Oberhausen mit ihrer „Vanitas Vanitatum!“-Ausstellung über Todesdarstellungen in der Frühen Neuzeit – obwohl die Erzeuger der Exponate dies wohl nicht so gemeint haben.
Das sind die Tücken eines Museums mit einer bedeutenden Sammlung. Im Kölner Museum Ludwig geht die Gedächtnisausstellung für Irene Ludwig, die im November 2010 gestorben ist, etwas unter.
Dem israelischen Maler Gideon Rubin gelingt auf harmonische Weise die Balance zwischen flüchtigem und ausdrucksstarkem Pinselstrich. Seine Werke sind in der Kölner Galerie Karsten Greve zu sehen.
Ein Hauch von Glamour in Hagen - zeitgleich zur Berlinale. Die Fotografin Amélie Losier zeigt stilvolle Schwarz-Weiß-Fotografien über das Backstage des Filmgeschäfts.
Ein strahlendes Neonbaby auf atomarer Wolke sieben, drei Engel umschwirren es. Helfen werden sie nicht mehr können. Der untere Teil des Plakats zeigt eine zentrale Figur, die zwei Handpuppen gegeneinander boxen lässt.
Es trifft sich gut, dass die Ausstellung von Christopher Williams zeitgleich mit der von Lothar Baumgarten stattfindet. Beide arbeiten mit konzeptuellen Strategien, die konventionelle Vorstellungen von Kunst unterlaufen – so unterschiedlich ihre Ideen und Umsetzungen auch sind.
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