Elliott Erwitt gehört seit 1953 zu den wichtigen Fotografen der Pariser Foto-Agentur Magnum, zeitweilig ist er deren Präsident. Als Bildreporter berichtet er mit seinen s/w-Aufnahmen von politischen Konferenzen und von alltäglichen Begebenheiten auf der ganzen Welt, von besonderen Riten und vom gesellschaftlichen Leben auf der Straße.
25 Jahre lang hat sich Klaus Armbruster als Film- und Medienkünstler immer wieder mit der Region auseinandergesetzt. Inzwischen zu seiner ursprünglichen Profession als Maler zurückgekehrt, bringt er ihre Geschichte und Gegenwart seit nunmehr vier Jahren mit dem Pinsel auf die Leinwand.
Langsam zuckt ein Fadenwurm durch die Flüssigkeit. Fraktale Strukturen umrahmen die Szenerie auf dem Flachbildschirm. Ein Blick durchs Mikroskop oder in neue Welten?
Die Bilder im Wechselausstellungsbereich des Osthaus Museum kündigen sich aus der Ferne an. Horst Becking ist Maler mit allen seinen Sinnen, am intensivsten und authentischstem vor allem in der Auseinandersetzung mit überlebensgroßen Bildformaten.
Das „Plastische“ dieser Arbeiten stellt sich erst allmählich ein: Im Kunstmuseum Gelsenkirchen ist derzeit, aber nur noch für wenige Tage, das Werk von Klaus Staudt zu sehen.
Seit Oktober 2010 ist das Museum Ostwall am neuen Standort im Dortmunder U wieder für das Publikum geöffnet und präsentiert in der vierten und fünften Ebene seine Sammlung.
Kann man den Traum eines anderen Menschen erleben? Nun zumindest in einem abgedrehten Anime des japanischen Kult-Regisseurs Satoshi Kon (1963-2010) geht das mit Hilfe von Maschinen und führt dort zu klaustrophobischen Katastrophen zwischen den Realitäten. Die österreichische Künstlerin Barbara Breitenfellner baute gerade zwei ihrer selbst dokumentierten Trauminhalte...
Es ist gut, dass die Holzschnitte und Fotoarbeiten von Pidder Auberger in seiner Ausstellung im Essener Museum Folkwang auch von ihrer handwerklich-technischen Seite beleuchtet werden. Parallel finden nämlich Schauen mit den Drucken von HAP Grieshaber wie auch des jungen Jan Brokof statt.
Im Museum Haus Kemnade, einer ehemaligen Wasserburg auf Hattinger Geländer, kann man den traditionellen Zahlungsmitteln aus Asien, Ozeanien und Afrika nachspüren. „Kauri. Kina. Kissipenny“ heißt die interessante, umfangreiche Ausstellung, die das „Geld“ nach Erdteilen in großen gläsernen Vitrinen sortiert zeigt.
Helmut Klinker (1925 bis 2010) zählt zu den Wegbereitern zeitgenössischer Kunst in Bochum. Viele bedeutende Werke aus seiner Sammlung fanden Eingang in die Museumskollektion. Als Hommage hat das Kunstmuseum Bochum eine Präsentation von Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen zusammengestellt, die aus seiner Sammlung erworben werden konnten.trailer befragte Museumsdirektor Hans Günter Golinski zu diesem besonderen Sammler.
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