Gigantische Silhouetten von Farnpflanzen wirken wie ein mythischer Wald auf der Fassade des Musikforums. Sie weichen bunten Scherben, blubbernden Seifenblasen oder feinmaschigen Netzen. Die Schattenspiele bleiben in Bewegung, schaffen räumliche Tiefenwirkung und verwandeln fortwährend den Anblick des Musikforums. Sie stammen von den Oberlichtprojektoren, die der Emmericher Künstler Oliver Kretschmann mit seinen Mitarbeiterinnen betreut.
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Kretschmann nennt seine Arbeiten „Interventionen“, mit einfachen analogen Mitteln verwandelt er die Umgebung in Fantasielandschaften, bei deren Erzeugung ihm das Publikum auf die Finger schauen kann. Wie im Vorjahr bildet die Lichtinstallation „Sternstunde Musikforum“ einen Ausklang des dritten Tages von Bochum Total. Die gleichsam vom Licht bewegte, hoch aufragende Wand zieht die Blicke auf sich. Oliver Kretschmann versteht seine Installation als analogen Gegenentwurf zur flüchtigen Ästhetik des digitalen Alltags, der uns fortwährend zum Konsum anleitet.
Die musikalische Begleitung stammt diesmal von den Festivalbesuchern, die am bereitgestellten Klavier nach Lust und Laune loslegen dürfen. Einen unbekannten Virtuosen zieht es immer wieder hierher, und so findet die Installation am Musikforum spannende musikalische Begleitung. Auch Marcus Gloria, Geschäftsführer von Bochum Total, lässt es sich nicht nehmen, in die Tasten zu greifen.
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