Es kann eine Bürde sein, stets aufs Neue als Musterbeispiel für den „verlorengegangenen Autor“ des Ruhrgebietes herzuhalten. Wenn es um Autoren geht, die das Revier in Richtung Berlin verlassen haben, wird neben Ralf Rothmann auch stets Marion Poschmann genannt.
Man hat sein Talent mit Proust verglichen und seiner Prosa eine aufwühlende, ja, unwiderstehliche Kraft bescheinigt. Die Rezensenten in Italien und vor allem im heimatlichen Skandinavien geraten schier außer sich, wenn sie über Karl Ove Knausgard und sein sechsbändiges Romanprojekt sprechen.
Es regnet. Unerschütterlich steht der Platzwart auf dem Fußballfeld und hält die Latte, die während des F-Jungendspiels am Nachmittag gebrochen ist. In selbstloser Hingabe hat er den Rasen nachts mit seinem Rasierapparat geschnitten und mit seinem Kalkwagen die Linien frisch gezogen. In seinem hymnischen Text porträtiert Lars Ruppel...
Der 48jährige Studienrat Holger Roman Zipfel kriecht vor Gier lüstern durchs Unterholz: Seit Tagen verfolgt er einen Hirsch, seinen Hirsch, auf einer Hatz, deren Durststrecken er mit unerbittlichem Willen überwindet. Sein Privatleben? Sekundär. Oder vielleicht doch nicht...
Dichter Nebel steigt auf, füllt das Bochumer Schauspielhaus und macht es fast unmöglich zu sehen, was gerade auf der Bühne passiert. Dort nämlich steigen vier Tote aus ihren Särgen, frisch vitalisiert und bereit, eine wortgewaltige Schlacht zu schlagen.
Abpfiff: Schluss, Ende, Aus. Vorbei und vorüber. Das war's mit der Show. Die über 34 Spieltage unter Blut, Schweiß und Tränen aufrecht erhaltene Spannung bricht unvermittelt in sich zusammen.
Als Maggie Abendroth in Bochum 2007 erstmals die Bühne der Krimiszene betrat, schloss eine große Fangemeinde die neugierige Enddreißigerin schnell in ihr Herz.
Die Edition Moderne fährt drei dicke Wälzer auf, zwei davon sind autobiografisch, einer biografisch. Mit „Jetzt kommt später“ erzählt die Schweizerin Kati Rickenbach von zwei Hamburg-Aufenthalten, während der sie mit der dortigen Comicszene in Kontakt kommt.
Es ist eine kunstvolle Wendung, dass der längste Tag im Juni liegt. Da hat man noch ein bisschen Zeit, an seiner Bikini-Figur herum zu fermentieren, während der Tauchsieder Sonne noch im Baggersee hängt wie der Blick eines Jungspunds im Ausschnitt einer Jungspündin.
Das muss ihm gefallen haben, noch einmal Gastgeber in der Stadt der Liebe, des Luxus und der Mode zu sein. Niemand hat das Bild der Deutschen von Paris seit dem großen Krieg so nachhaltig geprägt wie Georg Stefan Troller.
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