In seinem neuen Historienroman katapultiert der Autor das Publikum in die Nazi-Herrschaft und beleuchtet individuelle Verstrickungen. Zur Lesung im Literaturhaus vom 29.3.
Erzähler Paul blickt auf sein Leben zurück, auf jene tragische Affäre, die er als 19-Jähriger mit einer 30 Jahre älteren Ehefrau einging und die in Alkoholsucht mündete.
Neue Comicerscheinungen thematisieren das Aufwachsen auf dem Land, den Zerfall einer Familie, das Bespringen des Mondes – und blicken schonungslos auf die amerikanische Gesellschaft.
Rechts, global, vernetzt: Rassistisch motivierte Terroristen brauchen für ihre Anschläge keine Organisationen mehr. Und doch sprechen Behörden noch immer von individuellen Motiven.
Erst die Normalisierung, dann die Integration? Alles nur Theater, sagte der Politologe am 11.3. im Bahnhof Langendreer. Dem Leitkultur-Paradigma erteilt er eine Absage.
Gefeiertes Debüt: Karosh Taha schreibt über ein junge Frau, die in ihrem familiären Umfeld kurdischer Migranten einen eigenen Weg zu finden versucht.
Wie kommt’s? Als Sujet wurde der Orgasmus in den Geisteswissenschaften bisher vernachlässigt. Claus Steffen Mahnkopf versucht sich an einer Bestandsaufnahme.
Persönlich und politisch wird es in Jacques Tardis „Nach dem Krieg“ und in Pierre Christins „Ost-West“; postapokalyptisch-abgedreht in Trondheims „Das verrückte Unkraut“.
Merkels Entscheidung, im September 2015 die Grenzen zu öffnen, beeinflusste auch Görings Roman: Nach der Begegnung mit einem Syrer veränderte er die Ausgangshandlung über geflüchtete, jüdische Kinder im Nazi-Deutschland.
Das Publikum in Essen freut sich über den Besuch von T.C. Boyle – und es kann sich geehrt fühlen: einer der erfolgreichsten Gegenwartsautoren stellt seine Roman-Übersetzung noch vor dem Erscheinen des Originals vor.
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