Derzeit laufen im beschaulichen Leichlingen im Rheinisch-Bergischen Kreis die Dreharbeiten von Lola Randls („Die Besucherin“) zweitem Langspielfilm. Zu einem Pressetermin lud man am 1. Juli 2011 in das Haus Vorst, einer über 700 Jahre alten Burg, die im 20. Jahrhundert im Besitz des Malers Werner Peiner war. Das eindrucksvolle Gebäude wird in Randls Film ebenfalls als Kulisse verwendet. In „Die Erfindung der Liebe“ erzählt sie von einer todkranken Millionärin (Sunnyi Melles), auf die es ein junges Liebespaar abgesehen hat. Emily (Maria Kwiatkowsky) ist als Schauspielstudentin erfolglos, weswegen sie mit ihrem Freund Daniel (Bastian Trost) nun ein Schauspiel im wirklichen Leben plant. Daniel soll sich an die lebensmüde Millionärin Amine von Kirsch heranmachen, damit man nach deren Ableben gemeinsam die Erbschaft einstreichen kann. Doch natürlich kommt alles anders, als geplant.
Beim Setbesuch im Jagdzimmer von Haus Vorst zeigten sich alle Darsteller begeistert von der 1980 geborenen Regisseurin. Auch Schauspiellegende Mario Adorf, im vergangenen Jahr stolze 80 Jahre alt geworden und im Film der Vater von „Millionärin“ Sunnyi Melles, war voll des Lobes über Lola Randl: „Sie ist eine sehr anspruchsvolle und genaue Regisseurin, die viele meiner Macken und schauspielerischen Tricks nicht akzeptiert hat. Die hat sie mir abgeknapst und abgeknipst. Denn bei komödiantischen Rollen neige ich schon mal dazu, dem Affen Zucker zu geben. Das hat sie mir immer wieder abgeschnitten, was ich aber als sehr positiv empfunden habe.“ Randl lenkte aber schnell ein, das im fertigen Film nichtsdestotrotz in Sachen Adorf „noch sehr viel Zucker zum Genießen“ dabei sei. Der Kinostart des Films, der von den Kölnern „Coin Film“ in Zusammenarbeit mit der luxemburgischen Firma „Red Lion“ produziert wird, ist für 2012 vorgesehen.
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