Das berühmte Musical um die frühere argentinische First Lady wird nun auch im Wuppertaler Opernhaus aufgeführt.
Das lässt sich Walter Bockmayer nun schon seit Jahren nicht nehmen: die Kölner Karnevalssaison schon vor dem offiziellen Termin zu eröffnen. So darf im „Scala“-Theater schon seit dem 26.9. geschunkelt und mitgesungen werden, was Hüften und Kehle hergeben.
Seit fast 50 Jahren steht Katja Epstein ihre Frau im Showbusiness, vertrat Deutschland dreimal erfolgreich beim Grand Prix de la Chanson und begeistert nun mit „Sister Class“ nicht nur ihre Fangemeinde. „Sister Act“ als Ein-Frau-Musical sozusagen, denn auch Katja Epstein schlüpft in die Rolle einer Nonne. Nur dass sie nicht in einen Mordfall verwickelt ist, sondern als Schwester Marie Claire versucht, ihrem Kloster mit einem Marketing-Konzept auf die Sprünge zu helfen.
Mit dem ersten Rock-Musical „Bye Bye Birdie“ feierten Charles Strouse (Musik), Lee Adams (Song-Texte) und Michael Stewart (Buch) 1960 ihr gleich mit sechs „Tonys“ ausgezeichnetes Broadway-Debüt. Trotz einer starbestückten Verfilmung (1963) mit Ann-Margret, Dick Van Dyke und Janet Leigh blieb das Musical hierzulande nahezu unbekannt.
Die Freiluftbühnen der Republik haben nun schon seit Jahren das Genre Musical als Zugpferd für ihr (Ferien-)Publikum entdeckt und locken mit immer professioneller werdenden Aufführungen nicht nur die Musical-Fans der näheren Umgebung an. Allen voran das mit mehr als 2.300 Sitzplätzen größte Freilicht-Musiktheater Deutschlands in Tecklenburg, das im letzten Jahr über 100.000 Besucher zählte.
Böse Zungen behaupten immer wieder, Bielefeld existiere überhaupt nicht. Der ohnehin reiselustige Musicalfan weiß es allerdings besser – lockt ihn von dort doch schon seit Jahren einer der strahlendsten Sterne am deutschen Musical-Firmament ins städtische Theater.
Wenn man in einem Zeugnis liest „Er hat sich redlich bemüht ...“, dann heißt das im Klartext, dass es eben doch nicht ganz gereicht hat. So ist es auch mit dieser mit großem, persönlichen Engagement und für einen guten Zweck – der Erlös geht an soziale Einrichtungen – produzierten Musical-Aufführung der Düsseldorfer „Creative Arts Group e.V.“
Seit am Broadway die Talente rar geworden sind, drängen immer mehr Shows auf die Musical-Bühnen, die einfach nur die Popgeschichte plündern. Hierzulande entdeckte man neben Udo Lindenberg („Hinter dem Horizont“) auch den deutschen Schlager-Barden Udo Jürgens und strickte um einen seiner größten Hits eine turbulente Boulevardkomödie: „Ich war noch niemals in New York“.
Der Komponist, Liedtexter und Librettist Rupert Holmes nahm 1986 das gleichnamige Romanfragment von Charles Dickens als Vorlage, um das erste interaktive Musical zu erschaffen, bei dem das Publikum das Ende, genauer gesagt, die beiden Enden mitbestimmt. Denn es gilt nicht nur, den mutmaßlichen Mörder der Hauptfigur zu entlarven, sondern auch ein Paar ins Happy End zu entlassen.
„Grenzwertig“ – aber nur im Sinne unserer geographischen Musicalkolumne-Eingrenzung – ist die „Evita“-Inszenierung am Koblenzer Theater, zu der sich eine Reise ans Deutsche Eck lohnt. Denn so weit wie Markus Dietze wagte sich noch kein Regisseur weg vom Lloyd Webberschen Original, das die Lebensgeschichte von Eva Duarte erzählt.
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