Der European Song Contest-erprobte Sebastian Tellier knüpft mit dem Album „Confection“ an sein Stück „La Ritournelle“ von 2005 an. Er hat mit denselben Musikern wie damals gearbeitet – der Sound ist orchestral und dezent schmalzig und klingt wie eine Hommage an französische Liebesfilme der 70er Jahre.
Im Jahre 2 nach dem Ende von Sonic Youth veröffentlicht Lee Ranaldo bereits sein zweiten Soloalbum. Auf „Last Day on Earth“ spielt er mit seiner Band popigen Rock mit Referenzen an die 70er Jahre, neben melodiösen Gesangsparts finden sich auch lange Instrumentalpassagen. Ein unaufgeregtes, aber sehr schönes Album, relativ frei von der historischen Last des Sonic Youth-Sounds (Matador). Ein Virtuose des Chamber-Pop ist
Deichkind liefern am letzten Tag des ZFR eine verstörende Show zwischen hoher Kunst und schlechtem Trip
Die singende Herrentorte aus Mülheim a.d. Ruhr war am 28.8. beim Zeltfestival zu Gast und drehte trotz zwischenzeitlicher Störung musikalisch am großen Rad.
Die sympathische Isländerin Emilia Torrini, die vor vier Jahren mit „Jungle Drum“ überraschend einen Nummer Eins-Hit in Deutschland landete, einen Nummer Eins-Hit für Kylie Minogue schrieb und auch noch den „Gollum’s Song“ in „Herr der Ringe“ sang.
Auch wer kein eingefleischter Fan von Silbermond oder des Deutschpop-Genres ist, wird live von der Ostband mitgerissen.
Am 20.8. spielten The Gaslight Anthem das letzte Konzert der Europatour beim ZFR. Musikalisch vielseitig, generationenübergreifend, voller Sehnsicht und kein bisschen müde.
Vom Wald- und Wiesen-Pop zum quasi-religiösen Schauer
In Zeiten der völligen Digitalisierung sind mechanische Spieluhren ein Novum. Erst recht, wenn sie reihenhaushoch sind und auf Marktplätzen der Region stehen. Die Mechanik ist human, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mimen der spanischen Companiya La Tal erweckten das riesige Uhrwerk zum Leben.
Am vierten und letzten Festival-Tag lud das musikalische Programm erneut zur Ekstase. Neben vielen ruhigen Klängen sorgten vor allem die Auftritte von MC Fitti und Eskimo Callboy für kollektives Ausrasten.
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