Stark elektronisch geprägt sind die CD-Empfehlungen im Januar. Da verwundert es nicht, dass auch noch eine Buch-Besprechung über Kraftwerk drin ist.
Kindische Lieder, Brian Enos Bruder und eine peruanische Wundertüte sind unter den CD-Empfehlungen des Monats Dezember.
Wenn internationale Drone- und Ambientkünstler Töne im unteren Frequenzbereich mit den Klängen von Effektgeräten und E-Bows verbinden, und wenn diese Mischung auf eine Akustik wie die der Christuskirche in Bochum trifft, dann ist es legitim, von Moving Noises zu sprechen.
Der European Song Contest-erprobte Sebastian Tellier knüpft mit dem Album „Confection“ an sein Stück „La Ritournelle“ von 2005 an. Er hat mit denselben Musikern wie damals gearbeitet – der Sound ist orchestral und dezent schmalzig und klingt wie eine Hommage an französische Liebesfilme der 70er Jahre.
Im Jahre 2 nach dem Ende von Sonic Youth veröffentlicht Lee Ranaldo bereits sein zweiten Soloalbum. Auf „Last Day on Earth“ spielt er mit seiner Band popigen Rock mit Referenzen an die 70er Jahre, neben melodiösen Gesangsparts finden sich auch lange Instrumentalpassagen. Ein unaufgeregtes, aber sehr schönes Album, relativ frei von der historischen Last des Sonic Youth-Sounds (Matador). Ein Virtuose des Chamber-Pop ist
Deichkind liefern am letzten Tag des ZFR eine verstörende Show zwischen hoher Kunst und schlechtem Trip
Die singende Herrentorte aus Mülheim a.d. Ruhr war am 28.8. beim Zeltfestival zu Gast und drehte trotz zwischenzeitlicher Störung musikalisch am großen Rad.
Die sympathische Isländerin Emilia Torrini, die vor vier Jahren mit „Jungle Drum“ überraschend einen Nummer Eins-Hit in Deutschland landete, einen Nummer Eins-Hit für Kylie Minogue schrieb und auch noch den „Gollum’s Song“ in „Herr der Ringe“ sang.
Auch wer kein eingefleischter Fan von Silbermond oder des Deutschpop-Genres ist, wird live von der Ostband mitgerissen.
Am 20.8. spielten The Gaslight Anthem das letzte Konzert der Europatour beim ZFR. Musikalisch vielseitig, generationenübergreifend, voller Sehnsicht und kein bisschen müde.
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