Erinnerungskultur gehört untrennbar zu Deutschlands Nachkriegsgeschichte. Jörn Leonhard diskutiert im Interview ihren wechselvollen Verlauf, gegenwärtige Anfeindungen und wie ein angemessener Umgang mit der Vergangenheit gefördert werden kann.
Der Dirigent Paul Krämer vereint am 12. Juli die Kartäuserkantorei Köln und den Philharmonischen Chor Bonn, um laut Ankündigung „schaurig-schöne Geschichten“ zu erzählen.
Die Finanzkrise von 2008 machte Island zum Symbol für Widerstand gegen die Rettung der Finanzelite. Heute, 2026, kehrt das Land mit einem EU-Referendum, Protesten und neuen Souveränitätsfragen zurück auf die politische Bühne.
Makhathini verwebt die Jazzgeschichte und ihre Legenden mit dem Erbe Südafrikas und dessen Klangfantasie. Am 11. und 18. Juli zu hören.
Traumatischen Erfahrungen und tief verwurzelten Beziehungsproblemen begegnen die Protagonisten im neuen Roman der italienischen Autorin mit einer herausfordernden Wanderung in den einsamen Bergen.
Das Konzert der Neuen Philharmonie Westfalen befasst sich mit fliegenden Hexen über dem Blocksberg, den grabenden Selbstzweifeln eines Besessenen und den Klängen eines von rigorosen Machthabern verfolgten Tonsetzers.
Damian Popp inszeniert das Stück von Shakespeare mit Studierenden der Bochumer Schauspielschule beim Folkwang Sommertheater Weitmar 2026. Ab 9. Juli zu sehen.
In der Performance verbindet der marokkanische Choreograf Radouan Mriziga unter anderem urbanen Hiphop mit der indigenen Tradition Nordafrikas. Zu sehen am 4. Juli.
Außenseiter, Geheimtipp oder Wegbereiter der Popliteratur. An faszinierenden Titeln für Wolfgang Welt mangelt es nicht. Anlässlich seines Todestages las die Schauspielerin Jasmin Nevin-Varul aus seinen Briefen – und verstand es, auf Welts Werk neugierig zu machen.
Der Dramatiker Thomas Köck überträgt die Handlung der antiken Tragödie „Orestie“ in die heutige Zeit und behandelt die menschliche Gier nach Erdöl. Uraufführung am 3. Juli.
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