Spektakuläre Kulissen und Kostüme prägen die deutsch-chinesische Koproduktion des Erfurter Intendanten Guy Montavon.
Salome ist eine Getriebene: Sexuelles Begehren und Todestrieb bestimmen ihr zerstörerisches und selbstzerstörerisches Handeln. In ihrem Verlangen nach Liebe lässt sie Jochanaan köpfen und vereinigt sich in einem letzten Kuss mit ihm.
Viele Pointen verpuffen in dieser Produktion sang und klanglos, Ausstattung und musikalisches Niveau sind jedoch erfreulich.
Die „Götterdämmerung“, zu sehen in Düsseldorf, beschließt Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“: Die von Betrug und Machtgier bestimmte Gesellschaft richtet sich zu Grunde, am Ende vernichtet ein Feuer das überkommene System.
Sonja Trebes inszeniert Giuseppe Verdis 1842 uraufgeführte Oper um den Babylonier-König Nebukadnezar II. am Musiktheater im Revier.
Eine humanitäre Katastrophe: Hundertfünfzig Menschen werden im Atlantik auf einem Floß ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Das Werk, das bei seiner Uraufführung 1968 einen Skandal auslöste, hat nichts von seiner Brisanz verloren. Vom 31.8. bis 2.9. auf der Ruhrtriennale.
Hovenbitzers Regie geht Hand in Hand mit dem wirkungsvollen, sich zunehmend klaustrophobisch zuspitzenden Bühnenbild Hermann Feuchters.
Ein utopischer Anspruch steht hinter Ives‘ „Universe Symphony“: der gigantische Versuch, die Entstehung unseres Planeten, die Entwicklung allen Lebens hin zur Transzendenz in Musik zu fassen. Im August bei der Ruhrtriennale.
Nemorinos Chancen stehen mehr als schlecht. Da kann nur noch eines helfen: ein Liebestrank. Michael Schulz inszeniert.
Ein Mann sucht das Glück und scheitert im Kampf gegen sich selbst und seine Mitmenschen: Am Ende hat er den Tod von drei Kindern zu verantworten.
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