Hovenbitzers Regie geht Hand in Hand mit dem wirkungsvollen, sich zunehmend klaustrophobisch zuspitzenden Bühnenbild Hermann Feuchters.
Ein utopischer Anspruch steht hinter Ives‘ „Universe Symphony“: der gigantische Versuch, die Entstehung unseres Planeten, die Entwicklung allen Lebens hin zur Transzendenz in Musik zu fassen. Im August bei der Ruhrtriennale.
Nemorinos Chancen stehen mehr als schlecht. Da kann nur noch eines helfen: ein Liebestrank. Michael Schulz inszeniert.
Ein Mann sucht das Glück und scheitert im Kampf gegen sich selbst und seine Mitmenschen: Am Ende hat er den Tod von drei Kindern zu verantworten.
Die Inszenierung am Aalto-Theater zeichnet Salome als Opfer sexuellen Missbrauchs und ist einer feministischen Perspektive verpflichtet.
Zwei Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges schildert die Oper das Schicksal eines totgeglaubten Spätheimkehrers, der keinen Weg zurück in sein altes Leben findet.
Am Theater Hagen wird die europäische Erstaufführung des 2015 in Dallas uraufgeführten „Everest“ vorbereitet. Mit ungewöhnlichen musikalischen Mitteln geht es um Mensch und Natur.
Dominique Horwitz vermischt die Schostakowitsch-Operette von 1959 mit Elementen aus Huxleys „Brave New World“.
Heinrich Marschners Oper aus der deutschen Romantik wird zu einem regelrechten Kohlenpott-Heimatstück.
Mit diesem Werk ist der Kölner Komponist in die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts eingegangen: Oper als totales Theater, das alle Dimensionen des herkömmlichen Bühnenbetriebs sprengt und die Entmenschlichung der Gesellschaft durch den Krieg thematisiert.
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