Wie verändert die Tat den Täter? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Kammeroper von Anno Schreier und seinem Librettisten Philipp J. Neumann.
Für Opernhäuser sind „Ausgrabungen vergessener Werke“ eine Frage des Prestiges. Unter den Ersten bei einer Wiederaufführung zu sein, sorgt für Aufsehen – jedenfalls bei der Kritik und in der Fachwelt.
Man stelle sich vor, die Traviata hätte sich die Schwindsucht nicht Mitte des 19., sondern in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts eingefangen. Die Rettung wäre nah gewesen, 1928 entdeckte Alexander Fleming das Penicillin, das erste breit wirkende Antibiotikum.
Wünsch dir was! Wer sehnt sich nicht nach der Erfüllung seiner Sehnsüchte? Wünsche sagen viel über den Wünschenden aus: Sie machen deutlich, wo derjenige sein Lebensglück zu finden hofft, sei es in der Liebe, in der...
Die Kölner Oper hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Auf der Suche nach einem aktuellen Stoff, der Jugendliche für die Oper begeistern soll, greift man auf die Tragödie „Die Kinder des Herakles“ von Euripides zurück und überträgt das Stück, das von politischer Vertreibung und Asylsuche handelt, ins Heute.
Für Susannah beginnt der Albtraum aus heiterem Himmel. Sie ist jung, unbeschwert, glücklich. Niemandem hat sie je ein Leid angetan. Doch nun soll sie die größte aller Sünderinnen sein – weil sie nackt in einem Bach gesehen wurde.
Verdis „Rigoletto“ aus dem Jahr 1851 ist der Anfang einer Trilogie der Ausgestoßenen und Missbrauchten, die den Weltruhm des Komponisten begründet: 1853 folgen innerhalb nur eines Jahres die Repertoireschlager „Il Trovatore“ und „La Traviata“.
Es ist reichlich leer auf der Bühne. So, als sei man versehentlich in eine Probe geraten. Und der, der am Rand wie ein Regisseur an seinem Tischchen sitzt und schreibt, scheint auch mit keinem Publikum gerechnet zu haben.
Eugen Onegin, das ist kein romantischer Opernheld des 19. Jahrhunderts, sondern ein resignierter Dandy, der alle Genüsse des dekadenten Großstadtlebens ausgekostet hat.
15 Jahre war sie auf der Bühne des Gelsenkirchener Musiktheaters nicht mehr zu erleben, dabei soll sie laut einer Fernsehumfrage „die beliebteste Oper aller Zeiten“ der Deutschen sein.
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