Es ist reichlich leer auf der Bühne. So, als sei man versehentlich in eine Probe geraten. Und der, der am Rand wie ein Regisseur an seinem Tischchen sitzt und schreibt, scheint auch mit keinem Publikum gerechnet zu haben.
Eugen Onegin, das ist kein romantischer Opernheld des 19. Jahrhunderts, sondern ein resignierter Dandy, der alle Genüsse des dekadenten Großstadtlebens ausgekostet hat.
15 Jahre war sie auf der Bühne des Gelsenkirchener Musiktheaters nicht mehr zu erleben, dabei soll sie laut einer Fernsehumfrage „die beliebteste Oper aller Zeiten“ der Deutschen sein.
Über allen schwebt die ewige Callas. Noch heute gilt sie manchem Opernfreund in der Rolle der Norma als unerreicht. Dabei ist die Reihe großer Sopranistinnen in ihrer Nachfolge durchaus ebenso beeindruckend:
Zerbrechlich ist das Leben, der Mensch ein Spielball des Schicksals, heißt es zu Beginn von Monteverdis 1640 in Venedig uraufgeführter Oper, einem in grellen Farben gezeichneten Lehrstück ganz im Sinne des barocken Welttheaters.
Seit Rolando Villazon und Anna Netrebko bei den Salzburger Festspielen 2005 als Traumpaar auf der Bühne standen, hat Verdis „La Traviata“ einen medialen Boom erfahren, der seinesgleichen sucht. Diese Oper Verdis, 1853 uraufgeführt, gehört neben „Rigoletto“ und „Il Trovatore“ zu seinen bekanntesten Werken.
Es war eine kleine Randnotiz im großen Wirbel um das Bahnhofprojekt „Stuttgart 21“: Eine Gruppe von Künstlern, die jahrelang in alten Eisenbahnwaggons auf dem stillgelegten Stuttgarter Nordbahnhof gelebt und gearbeitet hatte, musste im Mai der Riesenbaustelle Platz machen.
Seit einem Jahr gibt es die Kolumne Opernzeit, und anlässlich dieses Jubiläums möchte ich in eigener Sache berichten. Soeben wurde die Oper „Die Stadt der Blinden“ am Opernhaus Zürich mit großem Erfolg uraufgeführt...
Wenn mitten im Nirgendwo der Motor plötzlich streikt, hilft auch der faulste Zauber nichts mehr. Das muss selbst der alte Merlin erkennen, den Regisseur Roland Schwab auf der Bühne des Gelsenkirchener Musiktheaters zwar nicht in die Wüste, wohl aber in die Ödnis der Highlands schickt.
Ein großer romantischer Dichter mit seinen Fantasie- und Nachtstücken steht im Mittelpunkt dieser letzten, unvollendet gebliebenen Oper Jacques Offenbachs: E.T.A. Hoffmann. Der Komponist und sein Librettist Jules Barbier erfinden eine Geschichte rund um diese illustre Künstlerfigur, die die Gratwanderung zwischen Genialität und Scheitern drastisch vor Augen führt.
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