So einfach ist das mit dem Verschwinden heute nicht mehr. Die Überwachung der Körper ist ziemlich lückenlos geworden, wer heute verschwindet, der taucht meist auch nicht mehr auf, wahrscheinlich könnte er es auch nicht.
Es ist Halbzeit. Zeit für Currywurst, Bier und Kunst. So war es einmal geplant, doch so wird es nicht stattfinden.
Die Kunst des Informel, die in den 1950er und 1960er Jahren die wichtigste Strömung der Avantgarde in Deutschland war und ab Ende der sechziger Jahre von unzähligen Künstlern bis zur Beliebigkeit umgesetzt wurde,...
Dong-Yeon Kim gehört zu den wichtigen Grenzgängern zwischen der westlichen und der ostasiatischen Kultur im 21. Jahrhundert,...
Erst einmal Atem holen. Die Ausstellung von Frank van Hemert im Museum Hamm wirkt in ihrer Reihung, ihrem Über- und Nebeneinander ausgesprochen ruhig, verteilt sich in der Weite des Raumes
Lange hat man keine Werke des Düsseldorfer Malers und Fotografen Jürgen Karius gesehen – umso erfreulicher ist nun die Schau, die ihm das Kunstmuseum Mülheim ausrichtet.
Mit künstlerischen Seitenwegen war bei Friedrich Gräsel zu rechnen. Bekannt ist der 1927 geborene und in Bochum ansässige Gräsel seit den 1960er Jahren mit seinen Röhrenplastiken aus Beton und aus Metall, die in Variation und teils farbig im öffentlichen Raum platziert sind.
Auch bei der Ausstellungseröffnung riecht es in der Kunsthalle Wuppertal noch nach Farbe. Bis in die Nacht hinein haben die Künstler hier gearbeitet und so einen sichtlich übermüdeten Kurator auf die Redebühne geschickt, gleich nachdem der Von der Heydt-Förderpreisträger Christoph Iacono ein Piano malträtiert hat.
Manchmal teilen die kleinen, beiläufigen Werke auf Papier am meisten mit. Zwar ist Josef Albers (1888 in Bottrop - 1976 in New Haven) im Museum Quadrat Bottrop, das nach seinem Ehrenbürger benannt ist, allgegenwärtig; seine konstruktive Farbfeldmalerei, die den Geist des Bauhauses trägt, schwingt noch bei der Konzeption der zeitgenössischen Wechselausstellungen mit.
Gemeinsam kann man diese Kunstwerke nicht sehen – Markus Lüpertz stellt seine kleinen Bronzen zur monumentalen Gelsenkirchener Herkules-Figur im vorderen Ausstellungsbereich aus, sein Schüler Junior Toscanelli in der davon abgewandten Passage zur Straße hin – aber es macht Sinn, auf beide Ausstellungen gemeinsam einzugehen.
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