Halloween lag gerade mal ein paar Tage zurück, da wandelten durch die beschauliche Ruhrgebietsmetropole Bottrop schon wieder Zombies, Schlitzer und andere gruselig anzuschauende Gestalten. Doch die Polizei musste hier niemand verständigen, denn die karnevalesk kostümierten Kreaturen hatten ohnehin nur ein Ziel: den Saalbau im Zentrum der Stadt, in dem vom 4. bis 6. November nun schon zum 9. Mal das „Weekend of Horrors“ stattfand. Das Fan-Treffen ist längst über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus bekannt und populär, es lockt Genre-Aficionados aus Nah und Fern in den Pott. Neben unzähligen Verkaufsständen, an denen man Filmraritäten auf DVD und BluRay, vereinzelt sogar noch auf Laserdisc, entdecken kann, lockt die WoH insbesondere immer durch ihre hochkarätigen Stargäste.
Diese haben sich insbesondere im Genrekino verdient gemacht und stehen für die vielfältigsten Aktivitäten zur Verfügung. Autogramme gibt es meist den ganzen Tag lang und oft auch an allen drei Tagen der Convention, daneben werden die Prominenten auf dem gruselig dekorierten Podium zu ihrer Karriere befragt und stehen auch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Wer möchte, kann sich bei den Photo Calls persönlich mit den Stars ablichten lassen und sich so ein weiteres Souvenir mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr waren dermaßen viele Gäste anwesend, dass der Hauptraum im Saalbau aufgrund des Besucherandrangs fast aus den Nähten platzte.
Besonders lange Schlangen bildeten sich bei der kleinen „Regan MacNeil“ aus William Friedkins Horrorschocker „Der Exorzist“, der mittlerweile 52-jährigen Linda Blair, die sämtliche Einnahmen aus ihren Autogrammverkäufen ihrer Tierhilfsorganisation „WorldHeart Foundation“ zur Verfügung stellte. Aber auch die italienische Schönheit Asia Argento, Star in „xXx“ oder „Land of the Dead“ und Tochter der Regie-Ikone Dario Argento, war eine der Hauptattraktionen des Wochenendes. Der Wermutstropfen, dass ausgerechnet Top Act Malcolm McDowell („Uhrwerk Orange“) aufgrund von Dreharbeiten kurzfristig absagen musste, wurde mehr als zufrieden stellend durch einen Top-Ersatzmann relativiert: Innerhalb nur weniger Tage war es den Veranstaltern gelungen, anstelle McDowells den Amerikaner Ray Wise („Twin Peaks“, „RoboCop“, „24“) zu engagieren, der mit sichtlicher Freude gut gelaunt in die Bresche sprang.
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