Nun soll es also wieder einen tatort aus dem Ruhrgebiet geben. Schön! Dass der Dortmunder Hauptkommissar in Wirklichkeit mit Jörg Hartmann ein zugereister Mime mit todernster Miene aus dem sauerländischen Herdecke wird, ist allerdings ärgerlich. Die Münsteraner haben es mit ihren kriminalkabarettistischen Folgen doch bereits vorexerziert. Nichts ist lustiger als ein schöner Mord. Und für die Lustigkeit hätten wir doch ausreichend örtlich verankerte Kriminale zur Verfügung. Am Drehort Dortmund könnte Kommissar Eckenga mit Zigarre und unter Mithilfe von Sekretärin Simone Fleck und Pathologin Lioba Albus in der trüben Emscher fischen. In Bochum böte sich das hoffnungslos zerstrittene Ermittlerduo Malmsheimer und Goosen an. Essen wäre mit Inspektor Stratmann gut besetzt. In Mülheim könnte Kommissar Helge Schneider für Ordnung sorgen, und für Recklinghausen käme der dort geborene Hape Kerkeling in Frage. Und für Duisburg? Die Stadt mit ihrem Import aus Berlin, der fast nur in München drehte, hatte bereits ihre Chance.
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