Ulrich Noethen, Marianne Sägebrecht und Max Herbrechter in Essen
Foto: Betty Schiel

Stars auf dem roten Teppich

28. März 2014

„Petterson und Findus“ in der Lichtburg Essen – Foyer 04/14

Essen, 9. März – Bei fantastischem Wetter bejubelten viele Fans am roten Teppich vor der Essener Lichtburg die Stars der Premiere von „Pettersson und Findus“: Allen voran Ulrich Noethen in der Hauptrolle des kauzigen Pettersson und Marianne Sägebrecht als freundliche Nachbarin. Im ausverkauften Haus zählten fast 1000 Kinder den Countdown für die Weltpremiere, und so war die Stimmung schon super, als der Vorhang aufging. Viele gelungene Pointen sorgen für kreischende Kinder und schmunzelnde Eltern. Regisseur Ali Samadi Ahadi fand mitreißende Worte des Dankes als er nach dem Film wichtige Mitarbeiter seines Teams vorstellte. Von Anfang an hat der beliebter Kinderbuchautor Sven Nordqvist das Team unterstützt und half bei der Drehbuchentwicklung. Rund 500 Leute waren insgesamt an der aufwändigen Produktion beteiligt; allein 90 Spezialisten kümmerten sich um die Animation des kleinen Kater Findus, der beim alten Pettersson einzieht und für Stimmung sorgt.

„Pettersson und Findus“ ist als Realfilm gedreht, in der Postproduktion wurde dann Kater Findus mit viel Liebe zum Detail computer-animiert. „Wie soll ich allein ohne Partner 40 Tage spielen?“, fragte Ulrich Noethen laut Regisseur Ali Samadi Ahadi zunächst ratlos, um dann eine witzige, verschrobene Figur auf der Leinwand zu erschaffen. Gesprochen wird Findus von Roxana Samadi, der jugendlichen Tochter des Regisseurs, die den Premieren-Rummel mit Foto-Shooting und vielen Autogrammen wie die bekannten Schauspieler professionell und sympathisch über die Bühne brachte.

Regisseur Ali Samadi Ahadi auf dem roten Teppich, Foto: Betty Schiel

Der Film vergnügte das Premieren-Publikum mit ungewöhnlichen Kameraeinstellungen, witzigen Schnitten und pointiertem Musikeinsatz. Auch die ausgefeilten Dialoge sorgten für viele Lacher: „Das ist ein Schneebesen. Den brauchen wir erst im Winter!“

Selbst die „echten“ Szenenbilder wirken wie gemalt. Zwischen dem animierten Findus tummeln sich als Nebendarsteller in dieser zauberhaften Welt jede Menge echte Tiere: Ein Fuchs, den der Jagdhund nicht aufspürt, Eulen, Erdkröten, Igel; ein Bulle, der zum Stierkampf gebeten wird und vor allem eine Truppe eitler Hühner mit frechem Mundwerk, die sich sehnlich einen stattlichen Hahn herbei wünschen. Die Kostümabteilung hat mit so viel Akribie gearbeitet, dass sogar die Hühner mit Perlenketten und Klunkern ausgestattet wurden.

Beim Showdown einer vermeintlichen Fuchsjagd, die in einem tollen Feuerwerk und Spuk-Show endet, hielt es die Kinder nur noch mit Mühe auf den Sitzen.

BETTY SCHIEL

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