Drei Figuren der Nibelungensaga stehen im zehnten und letzten Teil des Nibelungenzyklus „Volkers Lied“ (Text: Werner Streletz) auf der Bühne: Volker, Hagen und Brünhild. Die drei scheinen ihrer Zeit und ihrer Geschichte entflohen und befinden sich im Nirgendwo. Geblieben sind Gewalt und der Albtraum der Erinnerung an vergangene Schlachten.
Sie müssen schon eine Menge dieser Texte gelesen haben – jene von „Dschordsch Bie“, dem Autor, dessen Texte Hirntumoren und Halluzinationen auslösen. Wie anders wäre es zu erklären, dass die beiden eigenartigen Geheimagenten sich in Textschleifen unterhalten?
Jugendtheater heißt ja häufig nur „mit der Jugend ins Theater gehen“. Auch wenn jede und jeder einzelne von uns es sicherlich für sehr sinnig erachtet, dass die Schule eine neue Generation ins Theater zwingt, ein so kommentarfreudiges und lebhaftes Mitpublikum kann einem schon mal auf die Nerven gehen.
Es könnte alles so schön sein: Ein Pianist ist da, die besten Freunde sitzen am Tisch, die Braut hat den Mann für die guten und schlechten Tage gefunden. Und plötzlich fällt ein falscher Satz. Jemand zitiert aus Shakespeares „Was ihr wollt“ die Zeile „Wenn die Musik die Nahrung für die Liebe ist …“.
Die Welt von Heerführer Macbeth ist allzeit geschützt durch einen Körperscanner. Obwohl das Piepen niemanden zu interessieren scheint. Egal wer die zentral auf der Bühne stehende rollende Tür durchschreitet – es piept.
Das junge Paar Nick und Honey wird eines Abends zu George und Martha eingeladen und gerät mitten in einen fulminanten Ehestreit, in dem es vor allem Martha ist, die ihren Mann vorzuführen weiß.
Eva, Christine, Leo, Rainer und Eckhard wollen etwas Gutes tun, etwas Gutes für arme Kinder in Afrika. Also studieren sie gemeinsam ein Programm für eine Benefiz-Show ein.
Regisseur Dirk Laucke ist quer durch Deutschland gezogen, um politische Gruppierungen und wütende Bürger zu beobachten und zu interviewen. Verarbeitet hat er ihre Stimmen nun unter anderem in einem Theaterstück: „Angst und Abscheu in der BRD“.
Eager passengers line up outside the gate before those on the incoming aircraft have even deplaned. Check your baggage. Abflug Moers. Ankunft Wartehalle am Solimare. Mit einer Bordkarte bestückt erreichen die Zuschauer die STM Airline Boarding-Zone.
Eine graue Mauer (Bühne: Lisa Marie Rohde) blockiert den Blick in der Essener Casa. Ein Tisch, ein Stuhl. Das war‘s. Die Wand begrenzt Wohnung, U-Bahn-Schacht und Mülldeponie zugleich. Vor und dahinter spielen sich Alltagszenen aus Bundesdeutschland ab.
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