Der Klimawandel ist wissenschaftlich belegt, im Alltag spürbar und eine existentielle Bedrohung. Karsten Schwanke diskutiert, ob Politik und Gesellschaft darauf angemessen reagieren.
Aufklärung, politisches Engagement und praktische Alltagshilfen beispielsweise für Mieter: Das Bochumer Klimaschutzbündnis hat sich breit aufgestellt, um Klimaschutz und Energiewende voranzubringen.
Früher begnügte sich „die Wirtschaft“ damit, über Lobbyisten für ihre Interessen bei der Regierung zu werben. Teile des aktuellen Personals der Bundesregierung legen jedoch nahe, dass die Lobby die Regierung inzwischen übernommen hat.
Klimaschutz hat es schwer, sehr schwer. Das liegt nicht zuletzt daran, dass seine Gegner sehr organisiert auftreten. Der Politologe Dieter Plehwe klärt über die Hintergründe auf.
Der Streit um Verantwortung und Tempo bei der Energiewende. Mit direkter Demokratie erzielte die Initiative einen Durchbruch. Warum sie trotzdem weiterkämpft – und kämpfen muss.
Der Klimawandel wirkt noch schneller und schädlicher als befürchtet. Politik und Gesellschaften bestrafen trotzdem Menschen, die etwas dagegen unternehmen wollen – während Verursacher der Krise geschont werden.
An Aktionen der Klimabewegung entzündet sich gesellschaftlicher Streit. Lisa Kadel diskutiert, wo rechtliche Grenzen liegen und mit welchen Konsequenzen Aktivist:innen rechnen müssen.
Die für Provokation und zivilen Ungehorsam bekannte Klimagerechtigkeitsbewegung setzt auch auf neue Protestformen, um mehr Verständnis für ihre Forderungen zu schaffen.
In Deutschland drohen Hausdurchsuchungen und „Terroristen“-Vorwürfe gegen Klimaaktivisten. Norwegen zeigt einen anderen Weg: Gerichte stärken NGOs und Aktivist:innen, indem sie Ölprojekte stoppen und Klimarechte durchsetzen.
Vom Klimawandel kann man sich dank Konsum und Social Media prima ablenken. Dabei wäre es so einfach: Mit den Vermögen der Geld-Elite eine klimafreundliche Wirtschaft aufbauen. Für ein paar Raumschiffe reicht’s auch noch.
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