Thema.

„Ein Fundament jüdischer Identität wird angegriffen“

Avichai Apel über die Bedeutung der Beschneidung in der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund – Thema 10/12 Beschneidung

Avichai Apel, Rabbiner der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, ist vom Kölner Beschneidungs-Urtail enttäuscht: „Die Juden in Dortmund haben sich hier wohlgefühlt. Und nun wird ein Fundament jüdischer Identität angegriffen.“

Heiße Eisen

Der Verein TABU in Dortmund setzt sich gegen Genitalverstümmelung ein – Thema 10/12 Beschneidung

Die Beschneidung von Jungen ist ebenso Gewalt gegen Kinder wie die Genitalverstümmelung von Mädchen, und beides sollte verboten werden, da gibt es für Ulla Barreto keinen Zweifel. „Auch Jungen werden stark traumatisiert, das weiß ich aus persönlichen Gesprächen mit betroffenen erwachsenen Männern“.

Eine „Netzwerkschubse“ hat was zu sagen

Ali Utlu setzt sich gegen religiöse Beschneidung ein – Thema 10/12 Beschneidung

Ein wenig berühmt ist Ali Utlu schon. Aber es ist eine traurige Berühmtheit. Ende August findet er ein Schweineohr in seinem Briefkasten, seitdem ist das Medieninteresse groß. „Da wird jetzt ermittelt, aber mehr weiß ich auch nicht”, sagt Utlu mit seinem hessischen Akzent. Es ist nicht die erste Drohung.

Eine zweischneidige Debatte

Zur Frage der Beschneidung gibt es keine einfachen Antworten – THEMA 10/12 BESCHNEIDUNG

Das Thema bietet Stoff für einen Thriller im Feuilleton. Kinderrechtsverfechter, Gläubige, Freidenker, Juristen, Mediziner, sie alle schlagen in Talkshows aufgeregt aufeinander ein, ohne sich gegenseitig zuhören zu können. Es scheint keinen Kompromiss in der Frage zu geben, die seit Verkündung des sogenannten Kölner Beschneidungsurteils heftig diskutiert wird.

Umfassend Umfairteilen

Bündnis macht auf Ungerechtigkeit aufmerksam

Am 29. September ist es so weit: Den Reichen in diesem Land soll es an den Kragen gehen – dies wünscht sich zumindest das breit getragenen Bündnis „Umfairteilen“. Deutschlandweit mobilisieren Gewerkschaften und Wohlfahrts- und Sozialverbände. Auch in Bochum findet eine zentrale Kundgebung statt.

Party mit Pedalantrieb

Die Konzertveranstalter im Revier denken und handeln ökologisch – Thema 09/12 Green Clubbing

Beim Zeltfestival Ruhrist Umweltschutz ein wichtiges Thema. Die Veranstalter setzen aber auf Evolution statt auf Revolution und versuchen, ihr Angebot von Jahr zu Jahr ökologischer zu gestalten. Gab es im ersten Jahr der Veranstaltung noch Stromaggregate, setzte man in den folgenden Jahren Trafo-Stationen ein.

Sage mir, wo du tanzt, und ich sage dir, wer du bist

Subjektiver Bericht aus dem Nachtleben einer ökologisch traumatisierten Frau – Thema 09/12 Green Clubbing

Ich bin kein Schwein. Naja, so gut wie nie! Ab und zu bin ich ein Fisch und manchmal bin ich auch ein Hühnchen … aber meistens bin ich Gemüse. Reifes, ist klar. Bin ja fast schon Friedhofsgemüse. Kennen Sie doch, den Spruch: Der Mensch ist, was er isst.

„Der Bahnhof Langendreer war schon immer grün“

Gerd Spieckermann über Klimaschutz im soziokulturellen Zentrum – Thema 09/12 Green Clubbing

Zeit seines Bestehens hat sich der Bahnhof Langendreer für Umweltthemen interessiert. Die Zusage zur Teilnahme bei der Initiative „Green Club Index“ war laut Gerd Spieckermann deshalb nur noch Formsache.

„Eine Disco kann natürlich nicht warme Getränke anbieten“

Stefan Leuchten zur Energieeffizienz in der Freizeitbranche – Thema 09/12 Green Clubbing

Stefan Leuchten von der EnergieAgentur.NRW im trailer-Gespräch: „Uns geht es in erster Linie darum, die teilnehmenden Einrichtungen zu beraten, damit diese ressourcenschonender und damit kostengünstiger arbeiten können.“

Klimaneutrales Abfeiern

Der „Green Club Index“ ermutigt Veranstalter, Energie zu sparen – THEMA 09/12 GREEN CLUBBING

Manche Dinge scheinen auf den ersten Blick nicht zu passen. Sardinen und Schokolade. Tom und Jerry. Ehe und Glück. So mag es sich auch mit den Wörtern Öko und Disco verhalten. Ökologie galt lange Jahre als ein Synonym für Verzicht.

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