Seit über zwei Jahren ziert ein Slogan Busse und Bahnen in Köln: „Seid lieb zueinander“. Damit will die KVB für mehr Respekt und Höflichkeit im alltäglichen Miteinander werben.
Milliardäre in Turnschuhen, CEOs duzen ihre Belegschaft und die Unternehmens-Homepage salbadert was von Familie, Werten und Gemeinschaft. Derweil arbeitet irgendwo eine Pflegerin auf einer Nachschicht mit zu vielen schwer Kranken – und das alles für einen Lohn, der gehörig unter Tarif liegt.
In der Arbeitswelt scheinen alte Hierarchien einem Umgang auf Augenhöhe zu weichen. Mit Lara Luise Eder sprechen wir darüber, was an dieser Veränderung dran ist.
Arbeit zwischen Zwang und Freude: Bessere Arbeitsbedingungen würden angesichts des demographischen Wandels viel mehr bewirken als Debatten um den Renteneintritt. Die Studien am Lehrstuhl von Martin Hasselhorn nehmen die Perspektiven von Betroffenen ernst.
Frankreich sendet ein starkes Signal, indem es Medien- und Informationskompetenz im Pflichtlehrplan verankert.
Keine Widersprüche, keine Nebensätze, keine Konzentration: Willkommen in der Bildungswelt der Gegenwart.
Samstags gehört Vati mir! Der DGB setzte mit der Kampagne vor 60 Jahren immerhin die 5-Tage-Woche durch. Doch das war zu Zeiten als Vollbeschäftigung noch das Ziel war.
Die Politik übt sich in Wählerbeschimpfung. Adressat sind in der Regel diejenigen, die eh schon zu wenig haben, um ihr Leben einigermaßen sorgenfrei zu gestalten. Das führt zu Frustration in der Bevölkerung. Dabei wäre es höchste Zeit, Arbeiter und solche, die es mal waren, wieder ins Boot zu holen.
Viele Menschen wollen weniger Stunden arbeiten, können es sich aber nicht leisten. Gewerkschafter Stephan Krull diskutiert, wie sich Arbeitszeitverkürzung auf die Zufriedenheit von Beschäftigten auswirkt.
Während in der Politik lautstark eine Erhöhung der Arbeitszeiten gefordert wird, wird in der Düsseldorfer Agentur Wake Up Communications auf weniger Arbeitsstunden gesetzt. Das Konzept hat sich bewährt.
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