Es war der Abend vor der Wahl des Bundespräsidenten. Auf der Bühne der König-Pilsener-Arena in Oberhausen landete ein riesiges Luftschiff. Dem Zeppelin entstieg ein älterer Herr mit Hut. Udo Lindenberg feierte im Ruhrgebiet sein furioses Comeback. All die alten Lieder hatte er mitgebracht. Und ein paar sehr deftige Ansagen. Er sprach über den Killer Assad, über die Ganoven im Kreml, die ihn unterstützen. Dann sang er mit einem Dutzend Kinder seinen Song „Wozu sind Kriege da?“. Lindenberg hatte ja schon öfters politische Ambitionen. Was also wäre, wenn unser Udo in fünf Jahren zum Nachfolger von Joachim Gauck gewählt würde? Mit seinen 70 Lenzen wäre er dann ja durchaus im präsidialen Alter. Und seine Skandale wären sicher unterhaltsamer als die seines Vorvorgängers. Und sein Freiheitsbegriff umfassender als die seines Vorgängers. Und sogar Linke und Piraten könnten ihn wählen. Trotzdem wäre er ein Garant politischer Stabilität. Schließlich lautet sein Lieblingsspruch: „Keine Panik auf der Titanic“.
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