Was haben der Rechtsextremismus und der Strukturwandel im Ruhrgebiet mit den Bühnen zu tun? Im Interview spricht Christian Tombeil über historische und lokale Bezüge im Theater.
Die gebürtige Essenerin Elke Heinemann lebt schon lange in Berlin, befasst sich aber noch immer mit ihrer alten Heimat. Im Gespräch verrät sie, wie sie die Veränderungen in Essen wahrnimmt.
Wenn die Kabarettistin zur Kumpeline wird. Über Tage unter Tage in Bottrop.
trailer: Frau Sunderbrink, die ganz große Party ist vorbei. Spürt Essen drei Jahre nach dem Kulturhauptstadtjahr noch einen Kater?
Eva Sunderbrink: Wenn mit „Kater“ Nachhaltigkeit gemeint sein soll, dann kann ich das nur bejahen. Auch drei Jahre nach der Kulturhauptstadt RUHR.2010 sind die Spuren des Großereignisses erkennbar. So konnten im letzten Jahr 1.376.566 Übernachtungen in Essen verzeichnet werden;
trailer: Herr Gerste, macht es Spaß, Marketing für Duisburg zu machen?
Uwe Gerste: Unbedingt, denn Duisburg ist eine faszinierende Großstadt. In der Außenwahrnehmung allerdings dominieren zurzeit bei manchen Betrachtern leider eher die Probleme.
trailer: Herr Schiefelbein, was können Sie denn von Bochum berichten, was noch nicht in Ihren Broschüren steht?
Mario Schiefelbein: Wir haben die Aufgabe, diese wunderbare Stadt zu vermarkten. Hierfür schaffen wir zurzeit eine Marke. Die Zäsur, die sich gerade in wirtschaftlicher Hinsicht abzeichnet, bietet den richtigen Zeitpunkt, über Markenbildung zu sprechen.
trailer: Herr Ehrich, seit sieben Jahren sind Sie der Künstlerische Leiter des ComedyArts Festival Moers. Warum machen Sie das?
Holger Ehrich: Für mich ist diese Aufgabe zugleich Riesenehre und großer Spaß. Das Festival hat seit fast 40 Jahren Kultstatus – beim Publikum und in der Szene. Ich habe dadurch die Möglichkeit, sensationelle Künstler aus der ganzen Welt einzuladen.
Die Oberhausener Kabarettistin Gerburg Jahnke spricht mit trailer-ruhr über ihren Zorn auf die Kulturpolitik im Ruhrgebiet, die nach wie vor schwierige Situation für Frauen in der Kabarett-Szene und die Zukunft der Raucher in den Gastronomien NRWs.
trailer: Frau Fleck, ist das Ruhrgebiet lustig?
Simone Fleck: Das Ruhrgebiet hat einen sehr eigenen Humor, und das mag ich – er ist direkt und manchmal auch deftig. Da ich kreuz und quer durch die Republik toure, erlebe ich unterschiedliche Temperamente bei den Zuschauern.
Ist für Sie das Ruhrgebiet Heimat?
Schon. Andererseits bin ich überall, wo ich mich wohlfühle, Freunde, gute Restaurants und Theater habe, sehr schnell in einer Art Heimat. Da ich den überwiegenden Teil meines Lebens im Ruhrgebiet verbracht habe, ist aber hier für mich mein „Stammlokal“.
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