Bochum bekommt ein eigenes Filmfestival. Das vom Fritz Bauer Forum und der Buxus Stiftung ins Leben gerufene Projekt wird Anfang Dezember im Metropolis Kino ausgetragen. Themenschwerpunkt des Programmes ist Migration. Die Filme erzählen Lebensgeschichten über Menschen auf der Flucht, über Integration, Feminismus und Radikalisierung – verbunden sind sie durch ihren gemeinsamen Bezug zu Menschenrechten.
Der kleine und große Widerstand ist auch das Thema des neu entstandenen Fritz Bauer Forums. Irmtrud Wojak, Gründerin der Buxus Stiftung und des Bochumer Forums, setzt sich für eine aktive Erinnerungskultur ein, die auch an gegenwärtigen und alltäglichen Verletzungen der Menschenwürde Kritik üben muss. In der geplanten Fritz Bauer Bibliothek, die bis jetzt nur digital verfügbar ist, sollen Geschichten von Widerstandskämpfer:innen gesammelt werden. Genau solche Geschichten werden nun auf der Leinwand des Metropolis erzählt.
Kooperationspartner des Festivals sind die AWO Bochum, das spanische Berg Institut, das Bochumer Friedensplenum sowie der Kinder- und Jugendring. Als Schirmherr des auf vier Tage angelegten Festivals konnte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn gewonnen werden. Über 100 Filmeinreichungen habe es gegeben laut Festivalleitung Jakob Gatzka, dessen eigener Dokumentarfilm „My Way" zusammen mit der Fritz Bauer Dokumentation „Tod auf Raten" vormittags im kostenlosen Programm für Schulklassen angeboten wird. Das Programm wird international, es sind preisgekrönte Filme des Münchener Dokumentarfilmfestivals und des renommierten amerikanischen Sundance Festivals mit an Bord. Es seien vor allem Dokumentationen eingereicht worden, was sich auch im Filmprogramm zeigen werde. Die meisten Filme werden im Original mit Untertiteln gezeigt – sofern möglich auf Deutsch, zumindest aber auf Englisch. Auch die Jury ist hochkarätig besetzt: Unter anderem mit dem Münchener Filmemacher Frank Birkner, der Oskar-Preisträgerin Pamela Yates und dem spanischen Regisseur Gabe Ibáñez, der für das Festival in Bochum zu Gast sein wird.
Das Abendprogramm wird zudem anmoderiert und mit Filmdiskussionen vertieft, zu einigen Terminen werden auch die Filmemacher:innen selbst vor Ort sein. Karten wird es sowohl zu einzelnen Filmen als auch mit Tages- oder Festivalpass geben.
Das trailer-magazin ist als Medienpartner vor Ort und berichtet. Mehr Information zu Tickets und Programm in Kürze hier und auf Unlimited Hope.
Unlimited Hope Menschenrechte-Filmfestival l 9.12. bis 12.12. l Metropolis Bochum
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