David Böschs Inszenierung reduziert den Shakespeare-Klassiker auf ein blasses Eifersuchtsdrama.
Der ewige Kreislauf von Gewalt und Unterdrückung gegen Frauen: Medea in Essen.
Goethe, McDonalds, Schneeweißchen und Pferdelasagne: ein Ausblick auf das Februar-Programm der Kleinkunstbühnen im Ruhrpott.
Dämonen gibt es viele und Plattformen für ihre Darstellung auch: Ob als buntes Liebestanzen a la Bollywood oder in der bedrückenden Situation einer von Inzest betroffenen Familie – letztendlich geht es immer um den Sinn des Lebens und die menschliche Natur.
In früheren Zeiten waren es Zirkusse, Zoos und Jahrmärkte, die zum Sammelbecken derjenigen wurden, die von der „normalen Gesellschaft“ ausgegrenzt, abgestempelt und verhöhnt wurden. Der „Elefantenmensch“ dient als Beispiel für den Voyeurismus und die Faszination einer Gesellschaft am Unnormalen.
Brasilianisches Feuer und Gespür für das Publikum scheinen das Erfolgsrezept Ricardo Fernandos zu sein, der sein zehnjähriges Jubiläum am Hagener Theater feiert. In der saisonalen Ballettpremiere „Dance Celebration“ findet Fernandos Erfolgsrezept seinen Ausdruck.
Zwischen Chaos und Science Fiktion schwebt Serreaus „Hase Hase“. Slaptstick und durchaus rasante Dialoge können jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass das Stück nicht zum theatralen Dauerbrenner geeignet ist.
Rund 300 Gedichte schrieb sie und lediglich eine Auswahl daraus ist veröffentlicht worden. Das Duo VonRohden+Ortmann begibt sich auf die Spuren der dem Leben entflohenen Schriftstellerin Inge Müller.
Dass insbesondere die Märchen der Gebrüder Grimm einen ziemlich hohen Gruselfaktor besitzen, ist bekannt. Abseits tiefenpsychologischer Interpretation interpretiert Bauer die Märchen als träumerisches Bildertheater mit Musik.
Fast wie eine Reminiszenz mutet es an, wenn HG. Butzko sein neues Programm vorstellt. Ganz im Sinne des kürzlich verstorbenen Kabarettisten Hildebrandts analysiert Butzko die Probleme unserer Gesellschaft: Scharfzüngig, analytisch und mit anspruchsvoller Komik versehen.
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