Kay Voges inszeniert im Dortmunder Studio Sarah Kanes „4.48 Psychose“ als pathologisches Multimedia-Seelen-Massaker.
Überwachung und Anonymität, Systematik und Störung – davon handelt im Schauspiel Essen Katja Wachters im letzten Jahr mit dem Autorenpreis ausgezeichnete Komödie „Eine Blume als Gegenwehr“.
Die sehenswerte Neuinszenierung am Oberhausener Theater reduziert den Schillers „Die Räuber“ um einen wesentlichen Punkt: die Räuber selbst.
Teaser: „Mann ist Mann“ und doch eine Frau. In Brechts Stück, das in Moers aufgeführt wird, geht es um Geschlechterrollen und Identität.
Claudia Paulhofer treibt am Schauspielhaus Bochum einem modernisierten „Ein Sommernachtstraum“ die Unschuld aus. Shakespeare ohne Rock’n’Roll, aber mit den Beatles.
Falladas umfangreichen Roman gab es schoen einmal als 13-teilige Fernsehserie. Am Schauspielhaus Bochum bezieht die erste Bühnenfassung viel vergessene 20er-Jahre-Kultur ein.
Der Kabarett-Juni an der Ruhr wird vom RuhrHochDeutsch-Festival dominiert:Lioba Albus, Konstantin Wecker und viele mehr bieten mit ihren aktuellen Programmen eine Alternative zum WM-Fußball. Daneben ist ein „Abend für Dieter Hildebrand“ angekündigt.
Arne Nobel, seine „B-Bande“ und die ISG Bermudadreieck Bochum inszenierten die Lesung der Liebeskomödie „Viel Lärm um nichts“.
Zwei Londoner haben genug: Sie flüchten ins Nachtleben und begegnen sich. Eine Art von Romanze in 60 Minuten.
Komponist Steven Sondheim verquirlt mehrere Märchen der Brüder Grimm zu einem zitathaften Plot. Wenn's trashig wird, ist das Oberhausener Theater in seinem Element.
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