Bühne.

Fünfzehnter Hochzeitstag

Misslungener „Othello“ am Bochumer Schauspielhaus – Theater Ruhr 02/14

David Böschs Inszenierung reduziert den Shakespeare-Klassiker auf ein blasses Eifersuchtsdrama.

Die Qualität ihres Leids ist ihre Stärke

Konstanze Lauterbach inszeniert am Theater Essen Euripides „Medea“ – Premiere 02/14

Der ewige Kreislauf von Gewalt und Unterdrückung gegen Frauen: Medea in Essen.

Mia Mittelkötter im Egoland

Lioba Albus schwingt das Zepter im Land der Heiterkeit – Komikzentrum 02/14

Goethe, McDonalds, Schneeweißchen und Pferdelasagne: ein Ausblick auf das Februar-Programm der Kleinkunstbühnen im Ruhrpott.

Indisch-Belgische Dämonen

Der Februar im theatralischen Ruhrgebiet – Prolog 01/14

Dämonen gibt es viele und Plattformen für ihre Darstellung auch: Ob als buntes Liebestanzen a la Bollywood oder in der bedrückenden Situation einer von Inzest betroffenen Familie – letztendlich geht es immer um den Sinn des Lebens und die menschliche Natur.

Der Voyeur im Spiegel des Kapitalismus

Jörg Buttgereit inszeniert Bernard Pomerances „Elefantenmenschen“ im Dortmunder Studio – Auftritt 01/14

In früheren Zeiten waren es Zirkusse, Zoos und Jahrmärkte, die zum Sammelbecken derjenigen wurden, die von der „normalen Gesellschaft“ ausgegrenzt, abgestempelt und verhöhnt wurden. Der „Elefantenmensch“ dient als Beispiel für den Voyeurismus und die Faszination einer Gesellschaft am Unnormalen.

Rausch der Choreografien

Ballettchef Ricardo Fernando zehn Jahre in Hagen – Theater Ruhr 01/14

Brasilianisches Feuer und Gespür für das Publikum scheinen das Erfolgsrezept Ricardo Fernandos zu sein, der sein zehnjähriges Jubiläum am Hagener Theater feiert. In der saisonalen Ballettpremiere „Dance Celebration“ findet Fernandos Erfolgsrezept seinen Ausdruck.

Familie mit Alien

Coline Serreaus „Hase Hase“ in der Bochumer Kammer – Theater Ruhr 01/14

Zwischen Chaos und Science Fiktion schwebt Serreaus „Hase Hase“. Slaptstick und durchaus rasante Dialoge können jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass das Stück nicht zum theatralen Dauerbrenner geeignet ist.

Der Krieg ist mächtig

VonRohden+Ortmann und Inge Müller im Rott5-Theater Bochum – Theater Ruhr 01/14

Rund 300 Gedichte schrieb sie und lediglich eine Auswahl daraus ist veröffentlicht worden. Das Duo VonRohden+Ortmann begibt sich auf die Spuren der dem Leben entflohenen Schriftstellerin Inge Müller.

„Natürlich sind Märchen die Bildzeitungsgeschichten des Mittelalters“

Regisseurin Claudia Bauer über ein Märchenmassaker mit Live-Musik in Dortmund – Premiere 01/14

Dass insbesondere die Märchen der Gebrüder Grimm einen ziemlich hohen Gruselfaktor besitzen, ist bekannt. Abseits tiefenpsychologischer Interpretation interpretiert Bauer die Märchen als träumerisches Bildertheater mit Musik.

Analytisch und investigativ

HG. Butzko tritt in die Fußstapfen von Hildebrandt – Komikzentrum 01/14

Fast wie eine Reminiszenz mutet es an, wenn HG. Butzko sein neues Programm vorstellt. Ganz im Sinne des kürzlich verstorbenen Kabarettisten Hildebrandts analysiert Butzko die Probleme unserer Gesellschaft: Scharfzüngig, analytisch und mit anspruchsvoller Komik versehen.

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