Nachdem die letzte Hiobsbotschaft gerade überwunden scheint, bereiten Sie sich auf den nächsten Untergang vor. Es geht um nichts weniger als Krieg und Frieden, nicht gleich in Ihrer Straße, sondern erst einmal im Cyberspace.
Wer kennt sie nicht, die Apple-Produkte? Selbst wenn wir noch keines besessen haben, erkennen wir das Logo sofort. Die Firma ist berühmt, und das liegt auch an Steve Jobs, ihrem Begründer, der von den Apple-Anhängern zum „iGod“ stilisiert wird.
Tschaikowskys „Nussknacker“ gilt als Inbegriff des braven Spitzentanzes unterm Weihnachtsbaum. Ricardo Fernando und seine kleine Compagnie am Theater Hagen haben nun die weihnachtliche Betulichkeit des Ballettlibrettos gegen die Skurrilität und Groteske der Märchenvorlage von E.T.A. Hoffmann getauscht.
Vier hölzerne Umkleidekabinen und zwei Streifen, mehr ist erst mal nicht auf der Bühne im Dortmunder Depot-Theater. Die gekreuzten Striche sind der Äquator und der Greenwich-Meridian und damit ist für einen alten Segler klar: Das Stück spielt im Golf von Guinea.
Man muss Werner Schwab auch mal beim Worte nehmen und öffentliche Verkehrsmittel benutzen, denn „der Herrgott ist ein Autobus, der fährt dich überall hin“. Heiliger Stuhl, endlich mal wieder „Die Präsidentinnen“ in einem Theatersaal. Jasper Brandis installiert den Abend in der kleinen Essener Casa.
Die Glühbirnenkette leuchtet, die Vespa knattert, die Männer haben eine dicke Hose und sind alle Kleingangster. So ist das in Italien. Und das wird sich auch nicht ändern. Im Bochumer Schauspielhaus suppt das Klischee gleich eimerweise über die Bierbänke der kargen Bühne.
Seit mehr als 20 Jahren zeigen die „Impulse“ des NRW KULTURsekretariats die wichtigsten Produktionen des deutschsprachigen freien Theaters. Unter der künstlerischen Leitung von Tom Stromberg und Matthias von Hartz haben sich die Zuschauerzahlen seit 2007 mehr als verdoppelt.
Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon gehen die Humorarbeiter in die Vollen: Pause machen gilt nicht. Verzweifelt sein kann schließlich jeder. Lustig ist viel schwerer. Vor allem dann, wenn man sich nicht mit blöden Witzen abspeisen lässt, sondern von den Spaßmachern erwartet, dass sie überdies die kleinen grauen Zellen in Bewegung setzen.
Er kommt gedemütigt und verkrüppelt aus dem Krieg, sie hängt an dem Menschen, mit dem sie sich vor dem Krieg verlobt hat. Beide sind verstrickt in die Umstände des Augenblicks.
Das Impro-Stück "We watch you watch" unter der Regie von Philine Velhagen vom Drama Köln kommentiert soziale Netzwerke und die Datenschutzdebatte klug und unterhaltsam.
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