„Fly Me To The Moon“ ist der Titel eines Jazz-Standards, den Frank Sinatra und nicht zuletzt Apollo 11 in den 1960ern weltberühmt machten. Der Song liefert in Hagen den Titel für ein gut zweistündiges Show-Programm, das mit gut zwei Dutzend Nummern den Bogen über ein halbes Jahrhundert spannt – von den Goldenen Twenties bis in die späten 70er.
Eine Nacht, eine Party. Neun Jugendliche, die versuchen, sich selbst zu finden und zu lieben. Doch wie soll das gehen, zeigt der Spiegel doch einen Körper, der nicht der eigene zu sein scheint? Wie soll das gehen, wenn man keins von den „coolen Kids“ und kein „Hollister-Girl“ ist?
Falsches Essen, falsches Auto, falscher Job, falsche Stadt, falscher Partner. Die großen und kleinen Fehler und Fehlentscheidungen im Leben, man muss sie erst einmal machen und treffen, um sie hinterher bereuen zu können. Doch wie fängt man dieses Großprojekt Leben an, wo soll es hingehen, wo ist der Sinn, ist die Richtung vielleicht falsch und überhaupt – was nun?
Manchmal spiegelt das Theater die Oberfläche unter der Oberfläche wider. Figuren werden dem historischen Kontext entrissen oder gleich in ihrer Gänze generiert. Der englische König Heinrich V. ist so ein Beispiel. Shakespeare erzählt seine (mögliche) Geschichte in drei gewaltigen Dramen, die im Mai im Theater Oberhausen zum sogenannten Heinrich-Abend zusammengefasst werden.
Das Buch machte seinen Autor 1961 schlagartig berühmt, Stanley Kubricks Verfilmung zehn Jahre später wurde Kult: Alex und seine Gang ziehen Nacht für Nacht tollschockend durch die Stadt und stürzen sich auf wehrlose Opfer – zynisch, grausam und gewissenlos.
Am 20.3. gastierte Torsten Sträter mit seinem ersten Solo-Programm in Herne. Dass gut eine Handvoll Comedy-Freunde draußen bleiben musste, hatten Publikum und Sträter wohl nicht erwartet.
Brecht als Lückenbüßer für Ibsen, das hat schon seine eigene Komik. Weil sich Jana Schulz, die Hauptdarstellerin in „Hedda Gabler“, schwer verletzt hat, musste Ersatz her. Nicht eine neue Schauspielerin, sondern gleich ein neues Stück. „Im Dickicht der Städte“ bot sich an, das Regisseur Roger Vontobel im vergangenen Jahr bereits am Pariser Théâtre de la Colline inszeniert hatte.
Ein leerer Raum. Ein weißer Ballon. Am Ende der Welt sind wir nun, in menschenleerer Wüste. Am Rande des Ruhrgebiets oder schon am Niederrhein? Im Kaukasus, in Fukushima? Moers ist scheinbar überall. Performativ geht es dort im Schlosstheater los.
Jugend kann nie gesund sein. Jugend ist ein Gefahrenherd. Der „young’n‘rotten“-Club im Bochumer Rottstraßentheater experimentiert also mit wilden Spielen um Macht und Abhängigkeiten. Auf dem Programm steht Ferdinand Bruckners „Krankheit der Jugend“. Das heißt, Medizinstudenten am Rande der Selbstvergessenheit, aber auch Sex, Drugs and Rock’n‘Roll.
Diesen Held kann wirklich nichts aufhalten: weder die strengen Vorschriften des neapolitanischen Königshofs, noch die türkische Sklaverei oder die Verlockungen der schönen Sultanstochter. Graf Peter ist ein ganzer Kerl – so ähnlich wie der junge, durch hartes Training und Anabolika gestählte Arnie Schwarzenegger, dem Stephan Ullrich in der Videoprojektion flugs das Gesicht von Peter Schöne verpasst.
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