Hollywood in den 90er Jahren. Sex, Drogen, Skandale und Partys sind das tägliche Geschäft von Stars wie Pamela Anderson, Quentin Tarantino oder Sean Penn, während im Fernsehen erschreckende Bilder des Irakkriegs laufen. Mittendrin der kleine Journalist Tom, der endlich groß herauskommen möchte.
Ein Ausflug ins „Bad Moers“ lohnt sich – auch für KassenpatientInnen. Es ist der Name des fiktiven Kurorts, in den das alte neue Rathaus in Moers eigens für Ulrich Grebs Inszenierung mit einer unglaublichen Detailliebe verwandelt wurde.
Als Thomas Gsella noch Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“ war, da pflegte er die Vorschläge seiner Texter in zwei Kategorien einzuteilen: in „Ja-kann-man-machen“- und „Super-das-isses“-Witze. Dass Letztere im Heft die Oberhand behielten, war Aufgabe des Chefs. Seinen Dienst bei der Titanic hat Gsella mittlerweile quittiert und widmet sich seither verstärkt wieder der komischen Lyrik.
Der Putzteufel wedelt bereits die metallische Feuerschutzwand in den Bochumer Kammerspielen, wenn die Zuschauer noch ihre Plätze einnehmen. Rumpelnd schiebt sie sich in die Höhe und gibt den Blick frei auf ein dunkles Tribunal in irgendeinem Wunderland, dessen Funktion ein anderer schwarz gekleideter Dämon erklärt: „Glauben Sie nicht, Sie könnten etwas wirklich wissen, bevor es zu spät ist.“
Der Punkmusiker und Regisseur Schorsch Kamerun („Goldene Zitronen“) entdeckt in dem 1865 erschienenen und zum Klassiker der englischen Kinderliteratur gewordenen Kinderbuch „Alice im Wunderland“ den existentiellen Entwurf einer immer schwerer zu fassenden Welt.
Er ist smart, souverän und keiner von denen, die Gags bei anderen klauen: Florian Schroeder ist „Offen für alles und nicht ganz dicht“, so der Titel seines Programms, mit dem er am 17.2. im Stratmanns Theater in Essen auftritt. Aber was heißt schon auftreten?
Wenn im März die Bauern beginnen, die Felder zu pflügen und hier und da noch ein paar Steine vom Acker räumen, dann legen die Theater ihren Zuschauern auch mächtige Felsen auf den Weg zum kulturellen Wohlbefinden. Leichte Kost scheint trotz frischer Frühkartoffeln nicht angesagt zu sein.
Schlager, Evergreens und gute Laune: Die Liebesperlen unterhielten am 19.1. im Lünener Hilpert Theater.
In Bochum wurde bei "Hypergamie" das Theaterpublikum zu Hochzeitsgästen. Doris und Dean heißen die beiden glücklich Verliebten, die sich das Versprechen auf ewige Liebe geben wollen. Aber Doris sitzt im Rollstuhl, was zu einigem Getuschel unter den geladenen Gästen führt. Mitten unter ihnen war unsere Autorin Tanja Kollodzieyski, die besonders gut aufgepasst hat und weiß, was an den Gerüchten von Dean und der Assistentin von Doris dran ist.
trailer: Frau De Feo, wer ist La Signora?
Carmela De Feo: La Signora ist eine italienische Frau. Das geht ja schon aus dem Namen hervor. Aber außer dem Aussehen und dem Namen hat sie mit Italien nicht viel zu tun. Sie ist eine Ruhrpott-Figur, kommt aus Oberhausen.
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