Bühne.

Sympathy for the devil

„Meister und Margarita“ in Dortmund - Theater Ruhr 05/12

Die Musik ertönt. Das Spektakel beginnt. Eingetaucht in rotes Zwielicht beginnt die Band Botanica in ihren Glamrockoutfits, irgendwo zwischen Berliner Kabarett der 1920er und frühem David Bowie zu spielen.

Spiel bis zum Tod

„Wer hat Angst …?“ im Bochumer Rottstr5 - Theater Ruhr 05/12

Das Stück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ von Edward Albee ist längst zum Klassiker geworden. Die Eheleute Martha und George blicken auf ein vertanes Leben zurück.

Blut der Geknechteten

„Der goldene Drache“ im Prinz-Regent-Theater - Theater Ruhr 05/12

Der junge Chinese kann an nichts anderes mehr denken. So stark ist der Schmerz, den ihm sein Zahn bereitet. Irgendwie muss ihm geholfen werden, bloß wie?

Augen können nicht denken

Ulrich Greb inszeniert mit „Todesstation“ in Moers einen LSD-Trip durch eine verwaschene Realität - Theater Ruhr 05/12

Duschvorhänge XXL verbergen den Blick auf die Bühne, dieselben Kunststoffbahnen teilen den Raum in Kabinen. Der Mittdreißiger Dalton Harron, genannt Diddy, stellvertretender Direktor der Werbeabteilung einer Firma, die Mikroskope herstellt, bastelt gerade an einem Selbstmordversuch.

Gespenster der Geschichte

Roberto Ciulli inszeniert Handkes „Immer noch Sturm“ - Theater Ruhr 05/12

Wer hätte das gedacht: Roberto Ciulli inszeniert ein neues Stück von Peter Handke. Seit „Kaspar“ hat dieser österreichische Rauner nicht mehr den Weg ins Theater an der Ruhr gefunden – und jetzt mit einem Stück über Kärnten, die slowenische Minderheit, die Sprache.

Erschwingliche Traumreisen durch Absurdistan

Tobias Mann, Kay Ray und Fritz Eckenga laden ein - Komikzentrum 05/12

Wortspiele mit seinem Namen verbieten sich von selbst: Das 1976 in Mainz geborene Multitalent Tobias Mann gehört zu jenen Künstlern, die sich nicht auf ihren Lorbeeren – sprich dem Deutschen Kleinkunstpreis oder dem Prix Pantheon – ausruhen, sondern fleißig und selbstkritisch an sich weiter arbeiten.

Die blutigen Ecken der Schachtel

H. Scharpff erarbeitet ein Theaterstück mit Borderlinern - Theater Ruhr 04/12

Für Jackie B. ist der Bluterguss ein Kunstwerk. Farbübergänge und Umrissgestaltung, die ständige Veränderung reichen für sie an anspruchsvollste Ästhetik heran.

Ein Kranz für die Revolution

Das Ensemble „Glassbooth“ zeigt mit „Satansbraten“ einen ziemlich unbekannten Fassbinder - Theater Ruhr 04/12

Ein Wahnsinniger stürmt den Verlag. Er will mehr Vorschuss. Geschrieben hat Autor Walter Kranz noch keine Zeile, aber schon über 30.000 Mark bekommen.

Bügeleisen qualmt

„Tag des Zorns“ im Bochumer Rottstr 5 - Theater Ruhr 04/12

We no speak americano, lalala, we no speak americano, lalala. In „Una donna sola“ („Eine Frau allein“) fragen sich der Nobelpreisautor Dario Fo und Gattin Franca Rame, was wohl passieren muss, damit ein geduldiger Mensch die Geduld verliert.

Jugend war noch nie einfach

„Frühlings Erwachen“ in Oberhausen - Theater Ruhr 04/12

Die Krankheit der Jugend endet manchmal tödlich. In „Frühlings Erwachen“ nach Frank Wedekind in Oberhausen ist es der verzweifelte Moritz, der sich aus Angst erschießt, weil er glaubt, dass er seine Eltern mit seinen schulischen Leistungen enttäuscht hat.

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