Bühne.

Ein ungleiches Paar

Antigone von Sophokles in Dortmund – Theater Ruhr 03/12

Bevor das Dortmunder Studio zur Arena für Sophokles’ Tragödie mutiert, wird noch schnell ein letztes Mal Hand an die Szenerie gelegt.

Rappen bis der Arzt kommt

Der „Elefant im Raum“ in Moers – Theater Ruhr 03/12

Eine Gitarre, ein Fahrrad, ein Krankenzimmer mit Funktionsmöbeln und verschlossenem Ausgang. Manche Welten wirken ziemlich steril.

Linke Nostalgie

„Tango“ im kleinen Wuppertaler Schauspielhaus – Theater Ruhr 03/12

Alle tanzen Tango in wechselnder Konstellation. Ein Künstlerhaushalt ohne Konventionen eben, ein Hort der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen.

Das ungefüllte Loch im Hirn

Max Frischs „Graf Öderland“ in Essen – Theater Ruhr 03/12

In der Mitte der Bühne von Kathrin Frosch befindet sich ein großes Loch, es ist gleichzeitig Gefängnis und Sehnsuchtsort, der Rest der Landschaft mit Schräglage ist kalt und ungemütlich.

Zuschauer im Taumel der Zeit

Im April sollte jeder einmal auf den Kalender schauen - Theater demnächst 03/12

Die Zeit läuft linear. Oder nicht? Manchmal scheint sie längst abgelaufen, manchmal rennt sie schneller, als einem lieb ist. Wie schön wäre ein Blick in die Zukunft, wie schön wäre auch eine Zeitmaschine.

Das extra scharfe Leben auf dem Grillrost

Martin Nimz inszeniert Werner Schwabs „Eskalation ordinär“ im herrlich frittösen Dortmunder Studio - Theater Ruhr 03/12

Das ganze Leben ist ein Rost, und wir sind nur die kleinen Würstchen. Einen Schwitzkastenschwank in sieben Affekten nennt der leider viel zu früh gestorbene österreichische Autor und Künstler Werner Schwab...

Occupy Chioggia

Nuran David Calis bearbeitet in Bochum Goldoni – Theater Ruhr 03/12

Das Chaos zweier Familien hat eine Schneise der Verwüstung im Café Chioggia hinterlassen. Theken, Tische und Stühle stapeln sich zu gefährlichen Möbelhalden, die Decke hängt bedrohlich herab.

Beim ersten Kuss tat sich die Erde auf

Frank Goosen legt mit „Sommerfest“ eine Hommage an das Ruhrgebiet vor - Komikzentrum 03/12

Omma Luise ist 86 Jahre alt und trinkt täglich Unmengen von zähflüssigem, schwarzem Kaffee. Stefan lebt in München, kommt aber ursprünglich aus dem Ruhrgebiet.

Ungewolltes Wollen

„Das Verbrechen“ in Mülheim – Theater Ruhr 02/12

Eine altmodische Turnhalle ist am Theater an der Ruhr Welt genug für die Auseinandersetzung mit den Trieben, die in die Irre führen, wenn der Geist nicht stark genug ist.

Links vom Lagerfeld

H. Schmidt-Rahmer inszeniert am Grillo – Theater Ruhr 02/12

Kapitalismus ist Krise. Er bleibt Krise, wenn auch die bunte schöne Markenwelt die Symbole der Revolution ersetzt, wenn statt Karl Marx Karl Lagerfeld auf die Szenerie blickt, wenn es nicht mehr um die Befreiung der Massen, sondern eher um die letzte Bekleidung des Egos geht.

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