Als er wieder auf den Olymp reiste, bauten ihm die Menschen einen Tempel aus Klopapier und Plüschtieren, auf den steinernen Stufen hinauf ins allerheiligste WC wollten sie fortan ihre Dispute zivilisiert austragen, in aller Öffentlichkeit, in Ruhe, mit Bedacht. Doch einer beobachtete sie von oben mit Argwohn: der Gott des Gemetzels.
Es ist nicht gerade ein Wiedersehen, wie man es sich wünscht. Vom ehemaligen Schulfreund ist nur noch ein vermoderter Klumpen Fleisch übrig. Jahrelang hat er in einem Fluss gelegen, nun liegt er auf Boons Seziertisch.
Ein Hund kam in die Küche … Was zunächst mit einem harmlosen Kinderreim beginnt, entwickelt sich zu einer psychologischen Versuchsanordnung. Das Stück „Es brennt“ greift Motive aus Thomas Manns „Mario und der Zauberer“ auf.
Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ gehört zu den Stücken, die man längst zu kennen meint. Da verkleidet sich eine Frau als Mann, und nach vielen Irrungen und Wirrungen der Liebe wird geheiratet.
Auch wenn die Bundesregierung mit schlicht neu definiertem Zahlenmaterial das riesige Heer der...
Nun hat es ihn also doch erwischt, unseren ouzoseligen Nachbarn. Griechenland ist raus aus der EU und mit ihm noch ein paar andere B-Rating-Kandidaten. Europa ist geteilt, was aber nur zur Folge hat, dass die Ausgeschlossenen nun wieder rein wollen ins kapitalistisch gelobte Land.
Manchmal sind es die Projekte in den kleineren Räumen unserer Ruhrgebiets-Theater, die besonders interessant werden können: Nicht verpassen sollte der Theaterfreak „ESKALATION ordinär“, den bereits laufenden Schwitzkastenschwank in sieben Affekten von Werner Schwab im Studio des Dortmunder Theaters.
Die Möglichkeit des Sterbens von kranken Kindern und Jugendlichen ist ein oftmals verdrängtes Thema, bei dem sich besonders drastisch Fragen nach dem Warum und Wozu von Leben und Tod stellen.
Noch in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der Karneval verteufelt: „Christen bleiben am Rosenmontag zu Hause, oder sie verlassen die Stadt“, hieß es damals kategorisch.
Das Kleist-Jahr ist zu Ende, die letzten Premieren müssen raus. Am Schauspiel Essen bringt Christoph Roos eine dramatisierte Fassung der Novelle „Michael Kohlhaas“ auf die Bühne, die am Beispiel des titelgebenden Pferdehändlers die Frage des politischen Widerstandes abhandelt.
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