Eine altmodische Turnhalle ist am Theater an der Ruhr Welt genug für die Auseinandersetzung mit den Trieben, die in die Irre führen, wenn der Geist nicht stark genug ist.
Kapitalismus ist Krise. Er bleibt Krise, wenn auch die bunte schöne Markenwelt die Symbole der Revolution ersetzt, wenn statt Karl Marx Karl Lagerfeld auf die Szenerie blickt, wenn es nicht mehr um die Befreiung der Massen, sondern eher um die letzte Bekleidung des Egos geht.
Als er wieder auf den Olymp reiste, bauten ihm die Menschen einen Tempel aus Klopapier und Plüschtieren, auf den steinernen Stufen hinauf ins allerheiligste WC wollten sie fortan ihre Dispute zivilisiert austragen, in aller Öffentlichkeit, in Ruhe, mit Bedacht. Doch einer beobachtete sie von oben mit Argwohn: der Gott des Gemetzels.
Es ist nicht gerade ein Wiedersehen, wie man es sich wünscht. Vom ehemaligen Schulfreund ist nur noch ein vermoderter Klumpen Fleisch übrig. Jahrelang hat er in einem Fluss gelegen, nun liegt er auf Boons Seziertisch.
Ein Hund kam in die Küche … Was zunächst mit einem harmlosen Kinderreim beginnt, entwickelt sich zu einer psychologischen Versuchsanordnung. Das Stück „Es brennt“ greift Motive aus Thomas Manns „Mario und der Zauberer“ auf.
Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ gehört zu den Stücken, die man längst zu kennen meint. Da verkleidet sich eine Frau als Mann, und nach vielen Irrungen und Wirrungen der Liebe wird geheiratet.
Auch wenn die Bundesregierung mit schlicht neu definiertem Zahlenmaterial das riesige Heer der...
Nun hat es ihn also doch erwischt, unseren ouzoseligen Nachbarn. Griechenland ist raus aus der EU und mit ihm noch ein paar andere B-Rating-Kandidaten. Europa ist geteilt, was aber nur zur Folge hat, dass die Ausgeschlossenen nun wieder rein wollen ins kapitalistisch gelobte Land.
Manchmal sind es die Projekte in den kleineren Räumen unserer Ruhrgebiets-Theater, die besonders interessant werden können: Nicht verpassen sollte der Theaterfreak „ESKALATION ordinär“, den bereits laufenden Schwitzkastenschwank in sieben Affekten von Werner Schwab im Studio des Dortmunder Theaters.
Die Möglichkeit des Sterbens von kranken Kindern und Jugendlichen ist ein oftmals verdrängtes Thema, bei dem sich besonders drastisch Fragen nach dem Warum und Wozu von Leben und Tod stellen.
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