In den Wäldern seufzen die Bäume, in Essen seufzen die Schreiber, die Jäger, die Erbförster. Reinhardt Friese darf in Essen „The Black Rider“ inszenieren, das broadwayerprobte Musical von William S. Burroughs, Tom Waits und Robert Wilson.
Was tut man mit einem Textgebirge der Elfriede Jelinek? Man pinselt es an die Rückwand des Oberhausener Theaters, wo Peter Carp die „Winterreise“ der österreichischen Nobelpreisträgerin inszeniert, in Szene setzt, in Szenen unterbringt, die nie vorhanden sind, wenn man sich das Textbuch vornimmt.
Die Tauben hoch über Dortmund fliegen noch. Besser, sie flimmern über 1,7 Millionen Leuchtdioden, 50 Meter über den Baustellen rund um das U, einst Kühlturm einer ortsansässigen Brauerei. Künstler dieses großartigen monumentalen Videostreams ist Adolf Winkelmann, Filmemacher und Kind der Stadt.
Die Bühne ist gleichzeitig Wohnzimmer, Büro und Militärkrankenhaus. Hierhin hat Nadeža (Xenia Snagowski) ihren Vater geschleppt, diesen „hühnenhaften alten“ Mann (Dieter Hufschmidt), der nie krank war, den sie lange nicht gesehen hat und mit dem sie eine freundliche Hassliebe verbindet.
Drei Figuren der Nibelungensaga stehen im zehnten und letzten Teil des Nibelungenzyklus „Volkers Lied“ (Text: Werner Streletz) auf der Bühne: Volker, Hagen und Brünhild. Die drei scheinen ihrer Zeit und ihrer Geschichte entflohen und befinden sich im Nirgendwo. Geblieben sind Gewalt und der Albtraum der Erinnerung an vergangene Schlachten.
Sie müssen schon eine Menge dieser Texte gelesen haben – jene von „Dschordsch Bie“, dem Autor, dessen Texte Hirntumoren und Halluzinationen auslösen. Wie anders wäre es zu erklären, dass die beiden eigenartigen Geheimagenten sich in Textschleifen unterhalten?
Jugendtheater heißt ja häufig nur „mit der Jugend ins Theater gehen“. Auch wenn jede und jeder einzelne von uns es sicherlich für sehr sinnig erachtet, dass die Schule eine neue Generation ins Theater zwingt, ein so kommentarfreudiges und lebhaftes Mitpublikum kann einem schon mal auf die Nerven gehen.
Der Direktor des Aalto-Balletts Ben Van Cauwenbergh holt für „Zeitblicke“ drei internationale Top-Choreographen nach Essen. Doch weiß er auch: Für sein Ensemble ist es eine Herausforderung, die drei unterschiedlichen Stücke an einem Abend umzusetzen.
Neues Jahr, neues Glück: Ins Ruhrgebiet zieht es alle Entertainer, die sich ein Publikum wünschen, das mehr will, als sich auf die Schenkel zu klatschen und laut loszukreischen, wenn der Künstler die Bühne betritt.
Prolog. 420 Jahre zurück. Die päpstliche Bulle „Inter gravissimas“ erscheint. Sie prägte das Kalendersystem neu, bis heute. Der Februar ist ein darin ein bekannt seltsamer Monat.
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