Wer hätte das gedacht: Roberto Ciulli inszeniert ein neues Stück von Peter Handke. Seit „Kaspar“ hat dieser österreichische Rauner nicht mehr den Weg ins Theater an der Ruhr gefunden – und jetzt mit einem Stück über Kärnten, die slowenische Minderheit, die Sprache.
Wortspiele mit seinem Namen verbieten sich von selbst: Das 1976 in Mainz geborene Multitalent Tobias Mann gehört zu jenen Künstlern, die sich nicht auf ihren Lorbeeren – sprich dem Deutschen Kleinkunstpreis oder dem Prix Pantheon – ausruhen, sondern fleißig und selbstkritisch an sich weiter arbeiten.
Für Jackie B. ist der Bluterguss ein Kunstwerk. Farbübergänge und Umrissgestaltung, die ständige Veränderung reichen für sie an anspruchsvollste Ästhetik heran.
Ein Wahnsinniger stürmt den Verlag. Er will mehr Vorschuss. Geschrieben hat Autor Walter Kranz noch keine Zeile, aber schon über 30.000 Mark bekommen.
We no speak americano, lalala, we no speak americano, lalala. In „Una donna sola“ („Eine Frau allein“) fragen sich der Nobelpreisautor Dario Fo und Gattin Franca Rame, was wohl passieren muss, damit ein geduldiger Mensch die Geduld verliert.
Die Krankheit der Jugend endet manchmal tödlich. In „Frühlings Erwachen“ nach Frank Wedekind in Oberhausen ist es der verzweifelte Moritz, der sich aus Angst erschießt, weil er glaubt, dass er seine Eltern mit seinen schulischen Leistungen enttäuscht hat.
Die Räuber wüten durch den Neonwald, scheinen einem apokalyptischen Szenario entsprungen, nicht mehr der romantischen Vorstellung eines Sturm und Drang-Zeitalters.
„Frecher, greller, jazziger“ lautete das Versprechen. Nach einem halben Jahrhundert mit weichgespültem Heimatfilm-Sound aus den 1950ern sollte es „Im weißen Rössl“ musikalisch wieder so zugehen, wie es...
Ein Mann, dem eine Hand fehlt in einem Hotelzimmer mit einem Koffer voller abgehackter Hände, eine junge Frau und ihr Freund, die eigentlich Gras verkaufen, das große Geschäft witterten und nun in einen gefährlichen Hand-Deal verwickelt sind.
Der „Club in der Psychiatrie“, eine Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum, unter der Leitung von Sandra Anklam, bescherte dem vollen Saal einen klugen Theaterabend mit Gefühl statt Gefühlsduselei.
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