Filipa ist eine Prinzessin. Genau wie man sie sich vorstellt. Mit Pluderhose, Stiefeln und einem etwas engen Jäckchen. Gerade liegt sie auf einem merkwürdigen Wägelchen und schläft, genießt ihre Freiheit in Filipanien – bis ihre Eltern kommen.
Das be- und verzaubernde Illusionstheater entsteht durch ein effektvolles Bühnenbild (Jan Steigert), bei dem Nebelschwaden zum Meeresrauschen werden und Leinwände eine verwunschene Unterwassertraumwelt auferstehen lassen, selbst ein schnöder Umbau wird zum Hingucker.
Pumpender Bass. Stroboskop-Blitze. Schillers „Räuber“ sind los. Wie immer in Leipzig, wo sie eigentlich studieren sollten. Aber Scheiß Machen und Bierdosen Killen macht noch mehr Spaß.
Kann man geliebt werden, wenn man hässlich ist? Können schöne Worte die große Nase wettmachen? Cyrano glaubt nicht daran und leiht dem schönen Christian seine Worte, um die von beiden geliebte Roxane zu verführen.
Er ist kein übler Kerl, dieser Kohlhaas. Ein aufrechter Kaufmann, und einer, der an „das Gefüge von Recht und Ordnung“ glaubt. Eher Spießer als ein Revoluzzer. So ist er eigentlich auch nicht auf Ärger aus. Kohlhaas will in Ruhe seine Arbeit machen, sein Leben leben – pragmatisch und kompromissbereit.
Heraus in eure Schatten, rege Wipfel. Auf der Bühne des Bochumer Prinz Regent Theaters rezitieren die Schauspieler Goethes Texte, in der letzten Reihe flimmern nebenan die Handys, rezitieren die Schüler ihre Kürzel.
Das Heim ist eine spiegelblanke Fläche. Henrik Ibsens Nora bewegt sich anmutig darauf. Wie ein kleines Kind geistert die dreifache Mutter im Puppen-Tutu tanzend übers Eis, Nur ein stilisierter Weihnachtbaum ist ihre Bühnendeko.
Mit „Sad Songs“ geht’s ins neue Jahr. Beileibe kein Omen. Der Start in Essen war erfolgreich. Wenn auch die Fusion mit dem Theater Ober- hausen erst einmal vom Tisch ist, wenn auch die wirtschaftliche Lage der Kommunen sich zu bessern scheint, leicht ist die Aufgabe von Christian Tombeil, dem eher stillen Arbeiter im Hintergrund, nicht.
Es ist nicht immer leicht, sich die herannahenden ‚Pflichttermine‘ am Theater zu merken. Wenn man allzu gerne die Premiere sehen will, ist die meist schon vorbei, wenn man sich an das Stück, den ungewöhnlichen Inhalt oder den beliebten Schauspieler, der darin mitwirkt, erinnert.
328 Gastspiele haben die freien Tanzcompagnien 2009 auf die Tanzbühnen des Landes gebracht. Eine Vielzahl von Stilvarianten, neue theatrale und choreografische Ansätze begeisterten das Publikum. Viele junge Talente bereichern inzwischen wieder die Szene.
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