Das alljährliche Dokumentarfilm-Festival wartet auch zu Anfang des Jahres 2014 wieder mit spannenden Beiträgen auf. Die teilnehmenden Kinos dürfen sich freuen.
Das Kinofest Lünen 2013, das Festival für deutschen Film, stellte erneut unter Beweis, dass der deutsche Film mehr kann als Liebeskomödien und Geschichtsdramen.
Unkonventionelle, abstrakte Bilder zeichneten das diesjährige 21. blicke-Festival auf. Nach Ausflügen in die Welt und wieder zurück, stellte sich die Frage, ob die regelmäßig vermittelten Bilder über das Ruhrgebiets noch haltbar sind.
NRW Kinotag – das klingt einerseits vertraut und doch neu. In Köln gibt es seit 2009 das Konzept eines spielstätten- und veranstalterübergreifenden Events, das an einem verlängerten Wochenende die Kräfte der Kinoszene bündelt. Mit den Kölner Kino Nächten gibt es seit fünf Jahren einmal im Jahr ein Gesamtprogramm mit großer Strahlkraft, das aber von den einzelnen Initiatoren individuell geplant wird.
Sie glänzen meist golden, stilisierte Figuren in den Händen lächelnder Promi-Schauspieler und -Regisseure in aufwändiger Abendgarderobe. Trophäen, überreicht von einer ausgewählten Jury. Wenn die Academy- oder Golden Globe-Awards verliehen werden, A-Festivals die High Society der Filmwelt nach Berlin, Cannes oder Venedig rufen, beraten und beurteilen große Namen mit kritischem Blick die neuesten filmischen Ergüsse.
Einen nüchternen Blick auf das Ruhrgebiet zu werfen, ist nicht leicht. Besonders nicht als Bewohner dieser Region. Das schon zum Sozialkitsch verkommene Bild des Kohlenpotts, das stolze Beharren auf die proletarische, ehrliche Seele des Ruhrgebiets, nun mit markigen Sprüchen wie „Woanders ist auch scheiße“ zur Marke stilisiert, das wochenendliche Fiebern bei der schönsten Nebensache der Welt mit Currywurst und Bier, Subkulturen mit „Tradition“ wie Punk und Thrash-Metal.
Das blicke filmfestival bespielt in den kommenden Wochen Kinos der Region mit Filmen der letzten Festivaljahre. Am 10.10. wartete es in der Rotunde mit einem bunten Potpourri zum Thema Musik auf.
Während hunderte Randalierer sich in Paris nach einer Groß-Demo gegen die „Homo-Ehe“ eine Straßenschlacht mit der Polizei lieferten, gingen zeitgleich in Cannes die Filmfestspiele mit der Preisvergabe zu Ende. Und als wollte die Jury die Ausschreitungen in Paris kommentieren, vergab sie die Goldene Palme an Abdellatif Kechiche für seine dreistündige Bestandsaufnahme einer lesbischen Liebe.
Intime, (auto)biographische Filmportraits mit dokumentarischer Herangehensweise waren die Gewinner der 59. Oberhausener Kurzfilmtage und steigern die Spannung auf die 60. Ausgabe 2014.
In der Sektion der Musikvideos bewiesen sowohl die internationalen als auch die deutschen, im Muvi-Award konkurrierenden Clips die innovative Kraft des Formats.
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