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Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Deutschland, Österreich 2026, Laufzeit: 95 Min., FSK 6
Regie: Regina Schilling
Darsteller: Sandra Hüller

Originelles Doku-Drama
Ihrer Zeit voraus
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ von Regina Schilling

Der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) wurde schon so manches Biopic gewidmet. Regina Schilling („Kulenkampffs Schuhe“) schlägt in ihrer Mischung aus Dokumentation und Reenactment, bei dem Sandra Hüller in die Rolle Bachmanns schlüpft, aber auch stets als sie selbst erkennbar bleibt, völlig neue Wege ein. Dies ist kein gewöhnliches Porträt, sondern ein Film, der ständig zwischen Fakt und Fiktion wechselt und das Publikum dabei fordert. Hüller rezitiert Bachmanns Texte und stellt deren Leben auf anachronistische Weise in einer Wohnung in Rom nach. Herausgekommen ist dabei ein insbesondere für Fans der Autorin spannendes filmisches Experiment, das zwar nicht leicht zugänglich, aber dennoch lohnenswert ist.

(Frank Brenner)

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