
Nightborn
Finnland, Litauen, Frankreich, Großbritannien 2026, Laufzeit: 92 Min., FSK 16
Regie: Hanna Bergholm
Darsteller: Seidi Haarla, Rupert Grint, Pamela Tola
Thriller über Mutterschaft
Postpartaler Albtraum
„Nightborn“ von Hanna Bergholm
In den ersten Wochen nach der Geburt kommt Müttern das eigene Kind oftmals wie ein Fremdkörper vor. Doch mit Sagas Baby stimmt wirklich etwas nicht: Auf seinem Rücken sprießen Haare, es saugt Blut und erleidet fürchterliche Verbrennungen, wenn es mit Sonnenlicht in Kontakt gerät. Ist der Knirps etwa vom Bösen besessen?
Der finnische Thriller „Nightborn“ reiht sich in eine lange Tradition von Horrorfilmen über Mutterschaft ein. Das Kind saugt hier nicht nur Muttermilch, es frisst Zeit und raubt Energie – bis seine Mutter selbst monströse Anwandlungen entwickelt. Anders als in vergleichbaren Filmen wie „Rosemaries Baby“ steht der dämonische Charakter des Babys dabei von Anfang an außer Zweifel. Trotz Bodyhorror und Gore-Effekten ist der Film folglich zu vorhersehbar, um wirklich zu schockieren.
(Tim Weber)
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