Film.

Labyrinth der Weltbilder

Thomas Frickel über „Die Mondverschwörung“ - Gespräch zum Film 05/11

Thomas Frickel, Jahrgang '54, studierte Germanistik, Publizistik und Soziologie, bevor er anfing, als Journalist zu arbeiten und Filme zu machen. „Die Mondverschwörung“ ist sein fünfter Dokumentarfilm für das Kino. Seit 1986 ist er Vorsitzender und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm.

Verschwörung gegen den Mainstream

Der Buio Omega Filmclub präsentiert in Gelsenkirchen Trash-Kino - Kino 05/11

Jeden dritten Samstag im Monat pilgern Freunde der gepflegten Trash-Kino-Unterhaltung in das Schauburg-Theater in Gelsenkirchen-Buer. Ausgerechnet in dem prunkvollen Filmpalast aus den zwanziger Jahren werden Monat für Monat die Grenzen des guten Geschmacks ausgelotet.

Ohne Altersbeschränkung

Die Lichtburg Oberhausen weckt die Lust aufs Kino - Kino.Ruhr 05/11

1931 eröffnete Familie Pesch mit der Lichtburg ein Oberhausener Innenstadtkino, das auch heute noch als Familienbetrieb geführt wird. Seit mehr als 25 Jahren ist Petra Rockenfeller mit dem Haus verknüpft, in dem sie sich bereits jobbend ihr Studium finanzierte. Als Theaterleiterin war sie maßgeblich am großen Umbau 2002 beteiligt, der aus einem Kinocenter mit 70er-Jahre-Flair ein modernes Festivalkino machte. Denn hier finden alljährlich die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen statt, in diesem Jahr vom 5. bis 10. Mai.

Zwei Filme des Wettbewerbs beschäftigen sich mit Ehepaaren, die kurz vo der Trennung stehen. Der koreanische Film "Come Rain, come Shine" zeigt ein gut situiertes junges Paar an ihrem letzten gemeinsamen Tag. Sie packt ihre Sachen, er macht Kaffee, kocht und bietet verständnisvoll seine Hilfe an.

Schwere Kost auf der Berlinale: Mit seinem 148minütigen Wettbewerbsbeitrag "Das Turiner Pferd" bringt der ungarische Regisseur Béla Tarr das Kino zu einem Endpunkt. Zumindest sein Kino. Nicht bestätigten Gerüchten zufolge könnte es sein letzter Film sein...

Am Montag kam wieder der Glamour zur Geltung. Im Wettbewerb wurde Ralph Fiennes ungewöhnliches Spielfilmdebüt "Coriolanus" präsentiert, am Abend liefen die Hauptdarsteller Vanessa Redgrave, Gerard Butler, Brian Cox und Fiennes über den Roten Teppich.

Der Samstag brachte zwei neue deutsche Filme. Ulrich Köhler, dessen Arbeiten der so genannten Berliner Schule zugerechnet werden ("Bungalow", "Montag kommen die Fenster"), zeigte mit "Schlafkrankeit" eine dramaturgisch offene Reflexion über die Entfremdung von Europäern in Afrika, die zugleich einen Kommentar zur Politik der Entwicklungshilfe abgibt.

Am Freitag startete der Wettbewerb mit zwei eindrucksvollen Debütfilmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: "Margin Call", das Debüt des jungen Werbefilmers JC Chandor, liefert ein eindrucksvolles, mit Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore und Paul Bettany starbesetztes Kammerspiel...

Vom Kino zur Oase

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund l Köln trägt das Kino auf die Straße - und lässt eine "Oase in Beton" wachsen - Festival 04/11

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln bietet mehr als ein gewöhnliches Festival, bei dem man sich gemeinsam im Kino trifft, um ungewöhnliche Filme zu erleben, über die dann im Anschluss diskutiert werden kann.

New York und New Hollywood

Nachruf auf Sidney Lumet - Portrait 04/11

Im selben Jahr wie Stanley Kubricks schwarze Satire „Dr. Strangelove“ („Dr. Seltsam oder wie...

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