Die UrbExpo entführt seine Besucher an einen der verlorensten aller Lost Places: nach Tschernobyl. Sehenswert sind aber alle der 81 Fotografien von den schönsten und traurigsten Enden der Welt. Allein der Ausstellungsraum im urigen Schlegel-Keller ist einen Besuch wert.
Die Ausstellung mit dem Untertitel „Von Rodin bis De Bruyckere. Die Oberfläche als Bedeutungsträger in der Skulptur“ legt ein besonderes Augenmerk auf einen ästhetischen Aspekt, der mit Entstehungsprozessen, Werten und Ideen verwobenen ist.
Urbane Künste Ruhr steht hinter der multimedialen Ruhrtriennale-Installation „well,come“ im Dortmunder Hafen und dem Oberhausener Projekt „Actopolis – Die Kunst zu Handeln“. Die künstlerische Leiterin Katja Aßmann spricht über Stadtveränderung, das Flüchtlingsthema und den globalen Ansatz.
Ein Blick auf die abstrakte Plastik „Prow“ des bekannten 81-jährigen US-amerikanischen Bildhauers, die neu in die Krypta installiert wurde.
Die Bildende Künstlerin Katharina Fritsch verwebt Erinnerungen mit universellen Ängsten und archetypischen Bildern. Erstmals ist auch ihre Serie zu in ihrem Geburtsort Essen zu sehen.
Erst nach einer Schaffenskrise malte er in Farbe: der Chinese Chen Ruo Bing, dessen abstrakte Farbmalerei östliche Tradition und westliche Gegenwartskunst in sich verbindet. Zur Einordnung werden in Bochum auch chinesischer Klassiker und Bings westliche Wegbereiter gezeigt.
Leichtigkeit und Utopie prägen die Gruppenausstellung „Kristalle im Beton – Die produktive Leichtigkeit“. Spätestens seit Milan Kundera „Die unerhörte Leichtigkeit des Seins“ wissen wir, dass innere Schwebezustände nur für wenige Momente bestehen.
Künstlerinnen und Künstler öffnen an zwei Wochenenden ihre Ateliers. Eine gute Gelegenheit, sich entlang der Routen durch die Stadtteile Einblick in die aktive Kunstszene zu verschaffen.
„Anohni. My Truth“, so der Titel der eigenen Ausstellung der New Yorker Musikerin (Anthony and the Johnsons) und bildenden Künstlerin, mit eigenen und fremden Werken u.a. zur „Aids-Generation“ und zur Umweltzerstörung. Wir sprachen mit Meta Marina Beeck von der Kunsthalle Bielefeld, die ihr bei der Umsetzung half.
Auf der Zeche Hannover in Bochum wird eine Ausstellung über polnische Displaced Persons nach dem Krieg gezeigt, ein wenig beachtetes Kapitel der Geschichte. Sie entwickelten in Camps und Lagern ein eigenes Kulturleben.
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