In den Niederlanden wurde die Landschaftsmalerei auch im 20. Jahrhundert fortgeführt, allerdings von den drei in Bochum präsentierten Künstlern in einer umgestaltenden Weise, die oft mit der Wahrnehmung des Betrachters spielt und auf Eingriffe in die Natur eingeht.
Die Düsseldorfer Künstlerin Andrea Lehmann verarbeitet in oft albtraumhaften und surrealen Gemälden Einflüsse aus Mythologie und Fabel, Freakshow und alter Fotografie.
Die „Videorebellen“ Klaus vom Bruch, Marcel Odenbach und Ulrike Rosenbach unternahmen 1977 den Versuch, ein alternatives Fernsehen (ATV) zu schaffen, und beeinflussten die Entwicklung des Mediums Video. Ein Wiedersehen mit ihren Arbeiten gibt es nun in Essen.
Durch die konservierende Wirkung des Salzes sind jahrhundertealte Stücke, die Auskunft über das Leben unter Tage beim Salzabbau geben, gut erhalten. Die Ausstellung in Herne macht sich das zunutze.
Willi Baumeister (1889-1955) war ein deutscher abstrakter Maler ersten Ranges, der über den Tellerrand hinausschaute. Die Duisburger Ausstellung lässt sein Lebenswerk Revue passieren.
Entgegengesetzte Energien sind das zentrale Thema des Oeuvres des niederländischen Bildhauers Jan van Munster (*1939). Das Zentrum für Lichtkunst in Unna präsentiert eine 15 Werke umfassende Retrospektive.
Das Schlieker Haus Bochum zeigt die letzten Gemälde und Arbeiten auf Papier von Hans-Jürgen Schlieker, einem deutschen Vertreter des Informel.
Der im Tessin geborene Gianfredo Camesi arbeitet seit 50 Jahren mit einer eine völlig eigenständigen künstlerischen Sprache. Die autobiografisch geprägte Werkgruppe „Eccéité“ vereint Malerei, Fotografie, Skulptur, Text und Objekte.
Als der Fotograf Chargesheimer 1957 zusammen mit Heinrich Böll durch das Ruhrgebiet reiste, hatte die industrielle Entwicklung ihren Höhepunkt erreicht. Der resultierende Bildband zeigte nur eine kleine Auswahl der Bilder, von denen nun rund 250 in Essen zu entdecken sind.
„gestern die stadt von morgen“, ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum an drei Orten, wirft einen neuen Blick auf die in Beton gegossenen architektonischen Zukunftsvisionen der 60er und 70er Jahre in Marl, Bochum und Mülheim.
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