Der Konsum von Einwegprodukten ist verführerisch komfortabel. Doch bei den exorbitanten Mengen an Müll, gilt es spätestens jetzt, die Bequemlichkeit hintenanzustellen und auf nachhaltige Optionen zu setzen.
Plastik, Bauschutt, Textilien – Die Menschheit hat sich in ein gewaltiges globales Müllproblem hineingewohlstandet. Es gibt Wege hinaus: Häuser aus Pilzen, Kleider aus Milch, Leder aus Äpfeln.
Die aktuellen Zahlen zum Verpackungsabfall sind erschreckend. Klimapolitisch muss dringend gehandelt werden: Weg von Einwegprodukten und hin zu einem verstärkten Ausbau des Mehrwegsystems.
Der schwedische Humanökologe tritt durch detaillierte wie streitbare Analysen für eine kämpferische Klimabewegung ein. Wer sich hierzu verbünden könnte und für welche Ziele, bleibt aber weitgehend unbeantwortet.
Klimaprognosen geben Grund zu vorsichtigem Optimismus. Wenn wir handeln, dann klappt das mit den Klimazielen. Vielleicht ist nicht alles machbar, aber es ist auch nicht alles schlecht, was die Zivilisation hervorgebracht hat.
Eine Botschaft an diejenigen, die zu oft hintenangestellt werden: Kinder und Jugendliche im chaotischen Hybridschulalltag und junge Erwachsenende, denen zu wenig Gehör geschenkt wird.
Auf den Erfolg der Solarenergie reagierte die Politik hierzulande mit Auflagen und Obergrenzen. Trotzdem geht der Ausbau voran. Nicht zuletzt, weil Bürgerinnen und Bürger hiervon überzeugt sind.
Es läuft auf einen industrie- und umweltpolitischen Coup der Extraklasse hinaus: Während die Flächen für die Windkraft zusammengestrichen werden, wird die Braunkohlebranche künstlich am Leben gehalten.
Was bringen Wasserstoffautos dem Klima, wenn ihr Treibstoff mit Kohlestrom erzeugt wurde? Können Atomkraftwerke ihr eigenes Müllproblem lösen? Wie fördern E-Autos regenerative Energien? Es gibt immer ein Für und ein Wider.
Das Beschwören von gesellschaftlicher Stabilität steht der Generationengerechtigkeit entgegen. Wer die Sorgen der folgenden Generationen ernst nimmt, kann nicht einfach auf den Erhalt eigener Vorteile beharren.
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